Feuerwehr-Einsatz
Großbrand in Mainz: Bürocontainer-Komplex stand in Flammen
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von dpaDie Mainzer Feuerwehr musste in der Nacht auf Dienstag ausrücken.
Bild: Sven Hoppe/dpa
In der Nacht auf Dienstag brannte in Mainz ein Komplex von mehreren Bürocontainern. Bis zu 3.000 Liter Wasser pro Minute benötigte die Polizei im Kampf gegen die Flammen.
Ein Großbrand an einem ein Komplex von Bürocontainern hat die Feuerwehr in der Nacht auf Dienstag (8. Juli) in Mainz beschäftigt. Da dort große Mengen Holz verbaut waren, habe der Komplex lichterloh in Flammen gestanden, teilte die Feuerwehr mit. Um eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern, seien während der Hochphase der Löscharbeiten bis zu 3.000 Liter Wasser pro Minute abgegeben worden - dies habe das Netz an Hydranten vor Ort deutlich an seine Grenzen gebracht, erklärte die Feuerwehr.
Großaufgebot verhindert Ausbreitung
Ein Übergreifen auf andere Gebäude konnten die Einsatzkräfte verhindern. Aufgrund einer unklaren Erstmeldung wurde ein benachbartes Gebäude nach Menschen durchsucht - dort wurde jedoch niemand gefunden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Um die Flammen endgültig zu löschen, rückte auch das Technische Hilfswerk mit einem Bagger an, mit dessen Hilfe die Reste des Container-Komplexes eingerissen wurden. Nur so kamen die Feuerwehrleute an die letzten Brandstellen heran.
Wegen der starken Rauchentwicklung war über Warnapps über den Brand informiert worden. Mehrere Anwohner:innen hätten sich über Notruf bei der Leitstelle gemeldet und besorgt wegen des Brandgeruchs gezeigt. Es habe jedoch keine außergewöhnliche Gefahr bestanden, erklärte die Feuerwehr, das Schließen von Türen und Fenstern sei in einem solchen Fall immer die beste Maßnahme.
Ermittlungen zur Ursache laufen – Schaden unklar
Etwa 70 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen. Wegen der unklaren Nutzung des Gebäudes sei auch der Sachschaden noch nicht einzuschätzen.
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