Gaming-Messe

Gamescom verpasst Besucherrekord nur knapp – Messe legt deutlich zu

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von Nadine von Parseval

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Das sind die Highlights der Gamescom

Videoclip • 01:58 Min • Ab 12


Volle Hallen, lange Warteschlangen und Hunderttausende Gaming-Fans: Die Gamescom wächst weiter. Beim Besucherrekord von 2019 fehlen diesmal nur wenige Tausend Menschen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Rund 368.000 Menschen besuchten in diesem Jahr die Gamescom.

  • Der bisherige Besucher:innenrekord von 2019 wurde nur knapp verfehlt.

  • Auch die Zahl der Aussteller ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die Gamescom zieht wieder deutlich mehr Menschen nach Köln: Rund 368.000 Besucher:innen strömen bis zum letzten Messetag am Sonntag auf das Gelände. Damit rückt die weltgrößte Messe für Computer- und Videospiele ganz nah an ihren bisherigen Rekord heran.

2019 waren 373.000 Menschen gekommen – lediglich rund 5.000 mehr als in diesem Jahr. Gegenüber 2025 steigt die Besucher:innenzahl dagegen um 11.000, im Vergleich zu 2024 sogar um 33.000.


Gamescom lockt mit neuen Spielen

Für viele Fans geht es vor allem um eine Frage: Welche Games kommen als Nächstes? Zahlreiche Neuheiten können direkt vor Ort ausprobiert werden. Dafür müssen die Besucher:innen teilweise einiges an Geduld mitbringen. Vor begehrten Spielen bilden sich lange Warteschlangen.

Nicht nur vor Ort ist das Interesse groß. Die verschiedenen digitalen Gamescom-Formate erreichen weltweit insgesamt 624 Millionen Aufrufe und liegen damit ungefähr auf dem bisherigen Niveau. Auch bei den Ausstellern geht es nach oben. 1.743 Unternehmen präsentieren sich in diesem Jahr auf der Messe. Im Vorjahr waren es noch 1.568.


Veranstalter ziehen positives Fazit

Die Verantwortlichen sehen die Entwicklung entsprechend positiv. "Damit festigt die Gamescom ihre Position als größtes Event der Games-Welt", erklärt Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbandes Game. "Gleichzeitig zeigte die einzigartige Atmosphäre und Begeisterung vor Ort, wie Games aus unterschiedlichsten Menschen eine starke kreative und vielfältige Gemeinschaft formen."

Gaming hat sich längst zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig entwickelt. Technische Fortschritte sorgen für immer aufwendigere Spielewelten, während Games über Smartphones, Konsolen und Computer ein breites Publikum erreichen.

Auch in den News:

Bundespräsident besucht erstmals die Gamescom

Wie groß die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Branche inzwischen eingeschätzt wird, zeigt sich auch an der politischen Prominenz auf der Gamescom.

Vizekanzler Lars Klingbeil, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen gehören in diesem Jahr zu den Gäst:innen. Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht die Messe – als erstes deutsches Staatsoberhaupt überhaupt. Die nächste Gamescom ist für Ende August 2027 geplant.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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