Mehrere Menschen verletzt
Flammen-Inferno in Lauterbach: Feuer zerstört historische Fachwerkhäuser
Veröffentlicht:
von Andrea Ege:newstime
Feuerwehr: Was ist der Unterschied zwischen freiwillig und beruflich?
Videoclip • 01:37 Min • Ab 12
Ein Großbrand hat in der Altstadt von Lauterbach mehrere Fachwerkhäuser schwer beschädigt. Fünf Gebäude sind unbewohnbar, der Schaden geht in die Millionen. Mehrere Menschen wurden verletzt.
Das Wichtigste in Kürze
Der Schaden liegt bei mindestens fünf Millionen Euro.
Das Feuer brach in einem Restaurant aus.
Die Gebäude sind teilweise einsturzgefährdet.
Bei einem Brand in der Altstadt von Lauterbach in Hessen sind laut Angaben der Nachrichtenagentur dpa mehrere Fachwerkhäuser schwer beschädigt worden. Nach ersten Schätzungen der Feuerwehr entstand ein Schaden von mindestens fünf Millionen Euro.
Das Feuer war am Mittwoch in einem Restaurant am Marktplatz ausgebrochen und hatte sich rasch ausgebreitet. Fünf Menschen wurden durch Rauchgase verletzt, darunter zwei Einsatzkräfte und drei Anwohner:innen.
Fünf Häuser nach Feuer unbewohnbar
Nach Angaben der Polizei wurden drei Gebäude direkt vom Brand erfasst. Durch die Hitze sowie die Löscharbeiten seien jedoch insgesamt fünf Häuser so stark beschädigt worden, dass sie derzeit unbewohnbar sind.
Zwar war das Feuer bereits am späten Mittwochabend unter Kontrolle, dennoch bleiben Glutnester gefährlich. Wind und Hitze erschweren die Nachlöscharbeiten, die sich bis in den Tag hinein ziehen.
Gebäude teils einsturzgefährdet
Einige der betroffenen Gebäude sind nach Angaben der Einsatzkräfte einsturzgefährdet. Der Einsatz dürfte daher weiter andauern. Für betroffene Anwohner:innen wurde eine Jugendherberge als Notunterkunft eingerichtet. Die Behörden riefen zudem dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Warnung an Bevölkerung
Rund 250 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung gewarnt. Auch weiterhin sollen Anwohner:innen Fenster und Türen geschlossen halten. Verkehrsteilnehmer:innen werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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