Juli und August

Fahrverbot für Tagestouristen im Sommer – Salzburg greift durch

Aktualisiert:

von Jacqueline Bittl

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Salzburg startet Fahrverbot für Tagestourist:innen

Videoclip • 01:11 Min • Ab 12


Salzburg verhängt ein Fahrverbot und verschärft im Juli und August die Zufahrt ins Zentrum. Tagestourist:innen sollen ihre Autos künftig am Stadtrand abstellen, um Dauerstaus in der Altstadt zu verhindern.

Die österreichische Mozartstadt führt für Juli und August ein Fahrverbot ein: Tagestouristen dürfen den innerstädtischen Kernbereich von Salzburg künftig nicht mehr direkt mit dem Auto ansteuern. Die Maßnahme soll den chronischen Stau in der historischen Altstadt entschärfen.

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Fahrverbot trifft Touristen – berufliche Fahrten sind ausgenommen

Besonders an Regentagen kommt es laut der Stadt regelmäßig zu massivem Verkehrsaufkommen. Tausende Ausflügler:innen reisen dann gleichzeitig nach Salzburg – mit spürbaren Folgen für Straßen, Parkhäuser und Anwohner:innen. Stadtsprecher Karl Schupfer sagt: "Schon wenn wir 1.000 Autofahrten am Tag weniger haben, dürfte das für Entlastung sorgen." Niemand profitiere davon, lange im Stau zu stehen, statt die Stadt zu genießen.

Statt direkt ins Zentrum zu fahren, sollen Besucher:innen große Parkflächen am Stadtrand nutzen. Für 7,50 Euro gibt es dort laut Stadtverwaltung nicht nur ein Tagesticket fürs Parken, sondern zusätzlich eine Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr für bis zu fünf Personen. So will Salzburg den Umstieg auf Bus und Bahn attraktiver machen.

Dennoch gibt es Ausnahmen – Fahrzeuge aus Salzburg-Stadt, Salzburg-Umgebung, Hallein und dem bayerischen Landkreis Berchtesgadener Land sind vom Fahrverbot ausgenommen. Auch für Menschen mit Hotelbuchungen oder Fahrten aus beruflichen, medizinischen oder wirtschaftlichen Gründen gelten die Einschränkungen nicht. Garagen, Hotels, Betriebe und Krankenhäuser bleiben weiterhin erreichbar.

Noch handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Sommermaßnahme, die laut Stadt verlängert werden kann.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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