Nach Rekordregen

Erdrutsch am Mount Maunganui: Vermisste Camper nach Unglück in Neuseeland

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

:newstime

Erdrutsch begräbt Campingplatz unter sich – Kinder vermisst

Videoclip • 55 Sek • Ab 12


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Für die Retter:innen ist es ein Kampf gegen die Zeit: Nach einem folgenschweren Erdrutsch an einem Campingplatz am neuseeländischen Mount Maunganui ist die Anzahl der Vermissten unklar.

Das Wichtigste in Kürze

  • Am Donnerstagmorgen (22. Januar, Ortszeit) hat sich am Mount Maunganui in Neuseeland ein schwerer Erdrutsch ereignet – ein Campingplatz ist betroffen.

  • Die Anzahl der Vermissten ist noch ungewiss, Augenzeug:innen berichten von Hilfeschreien aus dem Toilettenblock.

  • Auslöser für das Unglück war ein Rekordregen im Pazifikstaat.

Nach einem verheerenden Erdrutsch auf einem Campingplatz am Mount Maunganui in Neuseeland herrscht Ungewissheit über die genaue Zahl der Vermissten. Das neuseeländische Nachrichtenportal "Stuff" berichtet von mindestens sechs Verschütteten, darunter mehrere Kinder, wobei diese Angaben bisher von offizieller Seite nicht bestätigt wurden.

Der Erdrutsch ereignete sich am Donnerstagmorgen (22. Januar, Ortszeit) und verwüstete weite Teile des bekannten Campinggeländes. Zelte wurden vollständig zerstört, wie die Polizei mitteilte.

Augenzeugenberichten zufolge waren aus einem Toilettenblock Hilferufe zu hören, während Menschen auf dem Dach verzweifelt versuchten, zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Nach etwa 15 Minuten verstummten die Stimmen jedoch, wie die Zeitung "New Zealand Herald" unter Berufung auf einen an der Rettungsaktion beteiligten Mann berichtete.

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Rettungskräfte müssen vorsichtig vorgehen

Polizeichef Tim Anderson konnte bei einer Pressekonferenz keine genaue Anzahl der Vermissten nennen, erklärte jedoch, es handle sich um "eine einstellige Zahl". Die Rettungskräfte müssen aufgrund der Gefahr weiterer Erdrutsche äußerst vorsichtig vorgehen.

Dennoch betonte Anderson: "Es ist möglich, dass wir noch jemanden lebend finden." Unter anderem ist eine Hundestaffel im Einsatz. Der Minister für Notfallmanagement, Mark Mitchell, erklärte, die Sucharbeiten würden wahrscheinlich die ganze Nacht fortgesetzt.

Auch in der nahegelegenen Ortschaft Papamoa werden nach einem weiteren Erdrutsch, der ein Wohnhaus traf, zwei weitere Menschen vermisst.

Rekordregen als Ursache

Auslöser für die Unglücke war extremer Starkregen: In der Region fiel innerhalb von zwölf Stunden so viel Niederschlag wie sonst in zweieinhalb Monaten – der höchste Tageswert seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Als Folge wurde in mehreren Regionen der Notstand ausgerufen.

Auch in den News:

Weitere Überschwemmungen auf der Nordinsel

Auch in anderen Teilen der Nordinsel Neuseelands kam es zu schweren Überschwemmungen. Nördlich von Auckland wird nach einem Mann gesucht, der mit seinem Auto beim Versuch, den Mahurangi River zu überqueren, von den Fluten mitgerissen wurde. Einsatzteams sind mit Drohnen, Hubschraubern und Rafting-Booten im Einsatz, wie "Radio New Zealand" berichtete.

Beliebtes Urlaubsgebiet

Der Badeort Mount Maunganui, der auf einer Halbinsel liegt, ist für seine atemberaubende Natur, herrliche Strände und einen markanten erloschenen Vulkan bekannt – von den Einheimischen schlicht "The Mount" genannt. Das Gebiet befindet sich in der weltbekannten Region Bay of Plenty auf der Nordinsel. Derzeit sind in Neuseeland Sommerferien, und viele Menschen befinden sich auf Reisen.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen

Nachrichtenagentur dpa

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