Österreich

Erdbeben der Stärke 3,7 bringt Innsbruck zum Zittern

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Videoclip • 01:36 Min • Ab 12


Gegen 3:00 Uhr nachts wackelten Gebäude, vereinzelt wurden Schäden gemeldet: Ein Erdbeben hat viele Menschen in Innsbruck aus dem Schlaf gerissen. In jüngster Zeit ruckelt der Untergrund dort immer wieder.

Ein Erdbeben der Magnitude 3,7 hat in der Nacht zum Mittwoch (7. Oktober) im Raum Hall-Innsbruck zahlreiche Menschen aus dem Schlaf gerissen. Die Erschütterung ereignete sich gegen 3:00 Uhr, wie der Erdbebendienst der GeoSphere Austria mitteilt. Acht Minuten später folgte ein Nachbeben der Stärke 1,9, gut eine Stunde danach ein weiteres der Stärke 1,8. Auch die Nachbeben sollen spürbar gewesen sein.

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Innsbruck gehört zu seismisch aktiver Region

Die österreichische Bundesanstalt für Geologie, Geophysik, Klimatologie und Meteorologie berichtete von einem "deutlichen Zittern oder Schwanken des Untergrundes und der Gebäude". Vereinzelt sollen auch Schäden gemeldet worden sein.

Das Beben reiht sich ein in eine Serie seismischer Aktivitäten im Raum Innsbruck-Hall in Tirol. Seit Anfang August registrierte der Erdbebendienst dort mehr als 270 Erdbeben, 20 davon waren für die Bevölkerung spürbar. Die jüngste Erschütterung war die zweitstärkste dieser Serie. Das stärkste Beben ereignete sich Ende September mit einer Magnitude von 3,8 – auch dieses spürten viele Menschen.

"Tirol gehört grundsätzlich zu den seismisch aktivsten Regionen Österreichs und erlebt immer wieder Phasen mit erhöhter Erdbebenaktivität", heißt es auf der Website von GeoSphere Austria. Außergewöhnlich sei die Häufung der Beben in jüngster Zeit dennoch. Weitere Erschütterungen seien nicht auszuschließen.


Verwendete Quellen:

GeoSphere Austria: "Erhöhte Erdbebenaktivität im Raum Innsbruck-Hall"

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