Razzia in NRW

Drogen-Labore im Kreis Viersen? Polizei nimmt Verdächtige fest

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

:newstime

2.150 Menschen gestorben: Warum werden Drogentote immer jünger?

Videoclip • 03:31 Min • Ab 12


Hunderte Einsatzkräfte haben mehrere Wohnungen und Lagerhallen gestürmt. Im Visier der Ermittler:innen: Drogen-Chemikalien und Drogen-Labore.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Polizei hat in NRW und den Niederlanden 13 Wohnungen und mutmaßliche Produktionsstätten von Drogen durchsucht.

  • An dem Einsatz waren Europol, Landeskriminalamt und Bundeskriminalamt beteiligt.

  • Mehrere Verdächtige wurden festgenommen.

Große Razzia gegen Drogen-Labore in NRW und den Niederlanden: Mehrere hundert Einsatzkräfte haben 13 Objekte durchsucht. Dabei gab es nach Angaben der Polizei mehrere Festnahmen.

Drei der Festgenommenen wurden mit Haftbefehl gesucht, sagte ein Polizeisprecher. Daneben wurden weitere Verdächtige festgenommen, die sich vor Ort befanden.

Mehrere Amphetamin-Labore betrieben?

Es wird gegen neun deutsche und niederländische Verdächtige ermittelt. Ihnen wird vorgeworfen, seit vergangenem Jahr Grundstoffe für die illegale Herstellung von Amphetamin im Tonnenbereich beschafft und mehrere Amphetamin-Labore betrieben zu haben.

Durchsucht wurden neben Wohnungen auch mutmaßliche Produktionsstätten, darunter zwei Lagerhallen in Kaldenkirchen und Niederkrüchten im Kreis Viersen. Beteiligt an dem Einsatz waren Europol, Landeskriminalamt und Bundeskriminalamt.

Mehr Regionews:

Viele junge Drogentote

Die Zahl der Drogentoten in Deutschland bleibt auf Rekordniveau. Jüngste Zahlen zeigen: Im vergangenen Jahr starben hierzulande 2.150 Menschen infolge ihres Drogenkonsums. Jeder vierte Drogentote war dabei jünger als 30. Ihre Zahl ist seit 2021 um mehr als die Hälfte gestiegen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Mehr entdecken