Vor Wochen gestrandet

Buckelwal Timmy geht es schlecht – auch Walgesänge halfen nicht

Aktualisiert:

von Anne Funk

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Bürgermeister kritisiert Wal-Retter Robert Marc Lehmann

Videoclip • 01:25 Min • Ab 12


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Mit Walgesängen wollte man Wal Timmy zur Selbsthilfe ermutigen – doch auch dieser Versuch scheiterte. Am selben Tag wurde eine Frau aus dem Wasser gezogen, die auf das Tier zuschwamm.

Keine Besserung in Sicht: Der gesundheitliche Zustand von Buckelwal Timmy, der vor der Insel Poel gestrandet ist und sich seit Tagen in unveränderter Lage befindet, ist nach Angaben des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommerns weiterhin schlecht. Man wolle im Laufe des Montagvormittags (13. April) über das weitere Vorgehen beraten, so ein Pressesprecher des Ministeriums.

Am Wochenende hatte es einen erneuten Rettungsversuch gegeben, leider erfolglos. Indem die eigenen Walgesänge des Tiers unter Wasser abgespielt wurden, versuchte man, den Wal zu ermutigen, sich selbst zu befreien. Hintergrund war, dass Timmy in den Nächten zuvor starke Walgesänge von sich gegeben hatte.


Am Sonntagabend (12. April) kam es außerdem zu einem Vorfall in der Nähe des Buckelwals. Eine Schwimmerin wurde aus dem Wasser geholt, nachdem sie nach derzeitigen Erkenntnissen zuvor von einer Fähre in die Ostsee gesprungen war, hatte eine Polizeisprecherin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erklärt.

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Rechtliche Konsequenzen für Frau?

"Bild" hatte zunächst davon berichtet. Die Frau habe einen Neoprenanzug getragen. Es werde aber dennoch überprüft, ob sie eine Unterkühlung hat, sagte die Sprecherin. "Es ist kalt im Wasser - auch mit Neopren." Rechtliche Konsequenzen würden geprüft.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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