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Nächster Buckelwal in der Ostsee: Sorge um "Hartwin" wächst

Veröffentlicht:

von Jonas Bellermann

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Neuer Buckelwal in der Ostsee gesichtet

Videoclip • 58 Sek • Ab 12


Kaum Wochen nach dem Tod von Wal Timmy sorgt eine neue Sichtung für Aufregung. Ein Buckelwal ist in der Ostsee unterwegs – Expert:innen befürchten, dass sich das Drama wiederholen könnte.

Nur wenige Wochen nach dem Tod des Buckelwals Timmy sorgt eine erneute Wal-Sichtung in der Ostsee für Unruhe. Wie die "Bild" berichtet, wurde am Samstag (20. Juni) ein großer Wal im Kleinen Belt zwischen der dänischen Halbinsel Jütland und der Insel Fünen beobachtet. Das Tier trägt inzwischen den Namen "Hartwin". Die Begegnung hatte zunächst für Verwirrung gesorgt: Eine Besuchergruppe hatte den dunklen Körper im Wasser laut der Zeitung erst für ein Ruderboot gehalten.

Erst als das Tier aufgetaucht und deutlich ausgeatmet hatte, wurde klar geworden, dass es sich um einen Wal handelt, hatte Touristenführerin Linda Frølund Hansen der "Bild" gesagt. Nach Einschätzung des Meeresbiologen Fabian Ritter handle es sich eindeutig um einen Buckelwal. Auffällig ist demnach, dass sich Hartwin über längere Zeit nahe der Wasseroberfläche aufgehalten hat – ein mögliches Anzeichen für Schwäche. Auch die ungewöhnliche Färbung des Rückens kann laut Ritter auf gesundheitliche Probleme hindeuten.

Besonders besorgniserregend: Beobachter:innen gaben an, der Wal sei weiter Richtung Süden geschwommen und damit tiefer in die Ostsee hineingezogen. Für Buckelwale gilt dieses Binnenmeer nicht als natürlicher Lebensraum. Expert:innen befürchteten deshalb, Hartwin könnte ein ähnliches Schicksal drohen wie Timmy. Der junge Buckelwal war Mitte Mai tot vor der dänischen Insel Anholt gefunden worden. Ob Hartwin den Weg zurück in offenere Gewässer findet, bleibt nach Angaben von Fachleuten ungewiss.

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