Weltkriegsbombe
Bombenfund im Landkreis Cham - Blindgänger entschärft
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von dpa"Die Entschärfungsarbeiten waren schwierig", teilte die Stadt Cham mit.
Bild: Lars Haubner/NEWS5/dpa
Einsatz in Cham: Mehrere Stunden waren etwa 600 Kräfte am frühen Donnerstagmorgen im Einsatz, um eine Weltkriegsbombe zu entschärfen. Zahlreiche Menschen mussten im Vorfeld evakuiert werden.
Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ist in Cham nach mehreren Stunden am frühen Donnerstagmorgen (10. Juli) entschärft worden. "Die Entschärfungsarbeiten waren sehr schwierig und haben sich leider sehr in die Länge gezogen", hieß es auf der Facebook-Seite der Stadt am frühen Morgen. Der Schulbetrieb könne nun wie gewohnt aufgenommen werden. "Den Betroffenen danken wir für Ihr Verständnis und Ihre Geduld."
Etwa 2.500 Menschen hatten nach dem Fund am Mittwochabend (9. Juli) ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, wie das Landratsamt mitteilte. Davon betroffen waren auch ein Krankenhaus und ein Pflegeheim. Zudem war der Chamer Bahnhof gesperrt, wie die Bahn auf X mitteilte.
Landrat Franz Löffler (CSU) rief noch am Abend den Katastrophenfall aus: Es war nicht auszuschließen, dass der Langzeitzünder aktiviert worden war. "Der Katastrophenfall wird ausgerufen, wenn eine Gefahr für Leib und Leben einer großen Anzahl von Menschen besteht", hieß es.
Hunderte Menschen müssen woanders übernachten
Etliche Menschen seien über Nacht in der Stadthalle, in einer Betreuungsstelle und in einer naheliegenden Schule untergekommen. Nach den Entschärfungsarbeiten dankten Löffler und Bürgermeister Martin Stoiber den Einsatzkräften. Etwa 600 Kräfte der Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und des Technischen Hilfswerks (THW) waren demnach vor Ort.
Die 250 Kilogramm schwere Bombe war bei Bauarbeiten in der Stadt entdeckt worden. Die Einsatzkräfte sprengten den Zünder vor Ort und entschärften dann die Bombe. Gegen halb sechs durften die Menschen wieder zurück in ihre Häuser.
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