Filmpreise

Vampir-Südstaatendrama "Blood & Sinners" erhält Rekordzahl an Oscar-Nominierungen

Veröffentlicht:

von Jacqueline Bittl

Ryan Coogler (links) und die Produzenten Zinzi Evans und Sev Ohanian (rechts) vom Film "Blood & Sinners" bei den Globes. (Archivbild)

Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/dpa


"Blood & Sinners" erhielt eine Rekordzahl von 16 Oscar-Nominierungen, aber auch Filme mit Leonardo DiCaprio und Timothée Chalamet haben Chancen. Deutsche Aussichten für eine Auszeichnung sind minimal.

Am 15. März 2026 wird es wieder glamourös in Hollywood: die 98. Oscar-Verleihung steht an. Als Favorit geht das musikalische Vampir-Südstaatendrama "Blood & Sinners" ins Rennen, der Film erhielt unglaubliche 16 Nominierungen. Damit übertrifft der Horrorfilm von Ryan Coogler alle bisherigen Rekordhalter. Der Film erhielt bei den Golden Globes bereits den Preis für die beste Filmmusik.

Auch "One Battle after Another" mit 13 sowie "Frankenstein", "Marty Supreme" und "Sentimental Value" mit je neun Nominierungen dürfen sich dieses Jahr Hoffnungen auf eine Auszeichnung machen. Timothée Chalamet, Leonardo DiCaprio, Michael B. Jordan, Ethan Hawke, Jessie Buckley, Emma Stone und Kate Hudson gehören zu den nominierten Schauspieler:innen.

In der Geschichte der Oscars erreichten bislang nur drei Filme jeweils 14 Nominierungen: der Klassiker "Alles über Eva" aus dem Jahr 1950, der Blockbuster "Titanic" von 1998 sowie zuletzt das Filmmusical "La La Land" aus dem Jahr 2017. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der Kategorien, in denen die Auszeichnungen vergeben werden, im Laufe der Oscar-Geschichte mehrfach geringfügig verändert.

Kein Film aus Deutschland in Nominierungs-Endrunde

Max Richter, ein in Deutschland geborener britischer Komponist, wurde für seine Filmmusik zum Drama "Hamnet" nominiert. Keine Chancen auf einen Oscar hat jedoch die Regisseurin Mascha Schilinski, die es mit ihrem Film "In die Sonne schauen" nicht in die Nominierungs-Endrunde schaffte.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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