Warnstreik

Berliner Pflegekräfte der Charité streiken

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Warnstreik am Hamburger Hafen angelaufen

Videoclip • 27 Sek • Ab 12


Seit Mittwoch streiken die Pflegekräfte der Charité in Berlin. Bis Freitag ist mit deutlichen Einschränkungen bei planbaren Behandlungen zu rechnen.

In Berlin streiken seit Mittwochmorgen (2. September) die Pflegekräfte der Charité. Aufgerufen hatte dazu die Gewerkschaft ver.di. Der Grund: Sie fordern eine Weiterentwicklung des sogenannten Entlastungstarifvertrags. "Im Jahr 2021 haben die Beschäftigten der Charité mit dem Tarifvertrag Gesundheitsfachberufe einen tariflichen Anspruch auf Entlastung in einem 30-tägigen Erzwingungsstreik erkämpft", schreibt ver.di. Laut Angaben der Gewerkschaft blockiere der Vorstand jedoch Verbesserungen. Zudem würden "bisher gut funktionierende Regelungen zur Disposition gestellt."

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EIinschränkungen im Krankenhausbetrieb

Der Streik soll noch bis Freitag (4. September) andauern. Zwar werde bis dahin ausreichend Personal für die Behandlung von Notfällen bereitgestellt. "Es ist mit deutlichen Einschränkungen bei planbaren Behandlungen zu rechnen", heißt es.

Die Charité begründe laut ver.di ihre Haltung mit der aktuell vom Bundestag beschlossenen Neuregelung der Krankenhausfinanzierung durch das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz und das Krankenhausanpassungsgesetz.

"Die Beschäftigten sind nicht bereit, die Krise der GKV-Finanzierung und die Kürzungspolitik der Bundesregierung mit ihrer Gesundheit und ihren Arbeitsbedingungen zu bezahlen", erklärt ver.di-Verhandlungsführerin Gisela Neunhöffer.


Verwendete Quellen:

ver.di

rbb: "Pflegekräfte an der Berliner Charité streiken"

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