Drei Tatorte

Berlin: Drei schwere Messerattacken an einem Abend

Veröffentlicht:

von Andrea Ege

:newstime

Striktes Messerverbot in Berlin in Kraft

Videoclip • 01:51 Min • Ab 12


Mehrere Angriffe mit Stichwaffen haben am Sonntagabend in Berlin drei Schwerverletzte gefordert. Ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, war zunächst unklar.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Berlin wurden am Sonntagabend (25. Oktober) drei Männer an drei Tatorten durch Stichwaffen schwer verletzt.

  • In der Folge kam es zu drei Verhaftungen.

  • Hintergründe und mögliche Zusammenhänge der Angriffe sind noch unklar.

Bei mehreren Angriffen mit Stichwaffen sind in Berlin drei Männer schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden im Anschluss drei Menschen vorläufig festgenommen. Die Hintergründe der Taten in Tempelhof, Lichtenberg und Prenzlauer Berg sind bislang unklar. Zuvor hatte die "B.Z." über die drei Fälle vom Sonntagabend berichtet. Ob die Vorfälle miteinander zusammenhängen, war zunächst offen.

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Was am Tempelhofer Damm geschah:

Gegen 20 Uhr rückten Polizist:innen zum Tempelhofer Damm aus. Dort sollen sich das Opfer, der mutmaßliche Täter und weitere Beteiligte zunächst gemeinsam in einem Fahrzeug aufgehalten haben. Das Opfer wurde danach schwerstverletzt aufgefunden und zwei Männer wurden festgenommen. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Kurz zuvor war im Weißenseer Weg in Lichtenberg ein Mann bei einem Streit mit einer Stichwaffe schwer verletzt worden. Ob der Täter gefasst wurde, war zunächst unklar.

Verdächtiger in Prenzlauer Berg gefasst

Gegen 20:40 Uhr folgte ein weiterer Angriff in Prenzlauer Berg. Dort sollen mehrere Personen aneinandergeraten sein, wobei ein Mann auf seinen Kontrahenten eingestochen haben soll. Polizist:innen nahmen den mutmaßlichen Täter noch am Tatort fest.


Berliner Polizei ermittelt

Wie es zu den Auseinandersetzungen kam, ist in allen Fällen bisher unklar. Die Ermittlungen dauern an. In Berlin kommt es immer wieder zu Messerattacken mit teils folgenschweren Verletzungen. Erst in der vergangenen Woche mussten zwei junge Männer nach solchen Angriffen in Neukölln und Hellersdorf ins Krankenhaus.

Laut Kriminalstatistik registrierte die Polizei in der Hauptstadt im Jahr 2025 insgesamt 3.599 Fälle im Bereich "Messerangriff". Das waren den Angaben zufolge 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Etwa die Hälfte der Fälle waren Drohungen; die Polizei ermittelte bei der Suche nach den Tätern 1.906 Verdächtige.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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