Sicherheitslücke
Erneut rennen Passagiere am Flughafen Köln/Bonn aufs Flugfeld
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von dpaNotausgänge führen zum Rollfeld – diese waren am Flughafen Köln/Bonn jedoch gesichert.
Bild: Sascha Thelen/dpa
Bereits am Freitag stürmten Passagiere am Flughafen Köln/Bonn auf das Vorfeld. Nur einen Tag später hat sich der Vorfall wiederholt. Ein Polizeisprecher hat keine Erklärung.
Erneut sind am Flughafen Köln/Bonn verspätete Passagiere auf das Vorfeld gerannt. Nachdem am Freitag (21. November) zwei Passagiere eine Nottür geöffnet hatten, um ihren Flieger nach Bukarest (Rumänien) noch zu erreichen, seien es am Samstag (22. November) drei Reisende auf dem Weg nach Großbritannien gewesen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.
Weil die Nottüren zum Flugfeld gesichert seien, hätten sie einen Alarm ausgelöst und seien vom Sicherheitspersonal aufgehalten worden. Zuerst hatte der WDR berichtet.
Die Häufung sei zweifellos auffällig, sagte der Polizeisprecher. Eine Erklärung dafür habe er aber nicht. Im Gegensatz zu den Reisenden am Freitag habe der Airport wegen des Vorfalls am Samstag keinen Strafantrag gestellt.
Ein Flughafensprecher sagte, das Öffnen der Fluchttüren per Notentriegelung sei ohne entsprechenden Grund verboten. Dennoch hätten die Passagiere am Samstag das Vorfeld rechtswidrig über einen Notausgang betreten.
Flughafen prüft rechtliche Schritte
Die Maschine habe sich noch in Parkposition befunden, das Boarding sei aber beendet gewesen. Die drei Passagiere seien der Bundespolizei übergeben worden. Ihren Flug hätten sie verpasst. Der Flughafen behalte sich rechtliche Schritte vor und prüfe diese.
Im Zeitraum vor dem geplanten Abflug der Maschine habe die Wartezeit an der Sicherheitskontrolle lediglich zehn bis 15 Minuten betragen. Die Luftsicherheit und der Flugbetrieb seien zu keiner Zeit beeinträchtigt gewesen.
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