Neuerungen bei Music und Emojis
Apple veröffentlicht iOS 26.4: Das bringt das iPhone-Update
Veröffentlicht:
von Joachim Vonderthann:newstime
Deutsche Verbände wollen Strafe für Apple
Videoclip • 01:12 Min • Ab 12
Apple stellt mit iOS 26.4 sein neues iPhone-Update bereit. Es gibt mehr Möglichkeiten bei Apple Music, neue Emojis und Verbesserungen bei der Bedienbarkeit. Ein KI-Feature für Playlists lässt in Deutschland aber noch auf sich warten.
Das Wichtigste in Kürze
iOS 26.4 bringt einige Neuerungen für Apple Music, Podcasts, Erinnerungen, Barrierefreiheit und Emojis.
Offline-Musikerkennung, Konzertempfehlungen und verbesserte Video-Podcasts sind schon da, eine KI-Playlist fehlt noch hierzulande.
Auch an Schnelltipper hat Apple gedacht.
Apple hat nach einer mehrwöchigen Testphase iOS 26.4 offiziell veröffentlicht. Anders als beim eher kleineren Update auf iOS 26.3 bringt die neue Version zahlreiche sichtbare Neuerungen. Kürzlich hatte Apple erst Version 26.3.1 (a) veröffentlicht. Noch fehlt zwar die von Googles Gemini gestützte Super-Siri, doch Nutzer:innen können sich über viele Verbesserungen bei Apple Music, Podcasts, Erinnerungen und im System selbst freuen. Außerdem gibt es neue Emojis. Neben der iPhone-Sofware haben auch iPadOS, macOS, watchOS, tvOS, visionOS die für HomePods Updates spendiert bekommen. Die Änderungen bei iOS 26.4 in der Übersicht:
Apple Music
Eine der größten Neuerungen betrifft Apple Music. Mit iOS 26.4 führt Apple die Funktion "Playlist Playground" ein. Dahinter steckt eine KI, die Nutzer:innen beim Erstellen von Wiedergabelisten unterstützt, wie "Macwelt" berichtet. Wer eine Playlist haben möchte, beschreibt einfach Stimmung, Songs, Künstler:innen oder Genres – die KI stellt daraus automatisch eine Liste zusammen. Die Funktion kann sogar bestehende Playlists bearbeiten. Der Wermutstropfen: Aktuell ist "Playlist Playground" nur in den USA verfügbar. Es lauft laut "Macwelt" aber auf allen iPhones mit iOS 26.4 laufen – auch auf Geräten ohne Apple-Intelligence-Unterstützung. Wann "Playlist Playground" auch nach Deutschland kommt, ist noch unklar. Möglicherweise mit einem der kommenden Updates.
Schon verfügbar hierzulande ist hingegen die neue Rubrik "Konzerte". Sie hilft dabei, Auftritte von Künstler:innen zu finden, deren Musik in der eigenen Mediathek liegt. Sie schlägt zusätzlich Live-Events neuer Acts auf Basis der eigenen Hörgewohnheiten vor.
Praktisch ist auch die neue Offline-Musikerkennung über das Kontrollzentrum. Songs lassen sich mit Shazam nun auch ohne Internetverbindung identifizieren. Das Ergebnis wird automatisch angezeigt, sobald das iPhone wieder online ist. Ergänzt wird das Musik-Update dem Bericht zufolge durch ein Ambient-Music-Widget, das schnellen Zugriff auf kuratierte Playlists zu "Schlafen", "Entspannung", "Produktivität" und "Wohlbefinden" bietet. Zudem sorgen neue Vollbild-Hintergründe auf Album- und Playlist-Seiten für eine stärker immersive Optik.
Verbesserungen bei Podcasts
Auch Apple Podcasts bekommt mit iOS 26.4 ein Upgrade – vor allem für Video-Inhalte. Apple integriert Unterstützung für die eigene Streaming-Technik HTTP Live Streaming (HLS). Diese passt die Video-Bitrate automatisch an die verfügbare Internetverbindung an. Nutzer:innen müssen keine Einstellungen anpassen, die App wählt die bestmögliche Qualität selbst. Ein weiteres Plus: Während der Wiedergabe können Hörer:innen nahtlos zwischen Audio- und Video-Version eines Podcasts wechseln.
Acht neue Emojis
Im Bereich Barrierefreiheit führt iOS 26.4 einen neuen Schalter "Helle Effekte reduzieren" ein. Er soll starke Blitzeffekte in der Oberfläche abmildern und so etwa empfindliche Nutzer:innen schützen. Untertitel und Bildunterschriften lassen sich nun leichter direkt im Medienplayer einblenden und anpassen. Die Option "Bewegung reduzieren" wurde so überarbeitet, dass Animationen – gerade bei der Liquid-Glass-Oberfläche – systemweit konsistenter begrenzt werden.
Fans von Symbolen können sich auf acht neue Emojis freuen, darunter ein Orca, eine Posaune, ein Erdrutsch, eine Balletttänzerin und ein Emoji mit verzerrtem Gesicht. Zu beachten ist: Die neuen Zeichen werden nur bei Personen korrekt angezeigt, deren Geräte ebenfalls auf iOS 26.4 oder eine kompatible Version aktualisiert wurden.
Änderungen bei der Familienfreigabe
Die Erinnerungen-App baut auf einer Funktion auf, die mit iOS 26.2 eingeführt wurde: dringende Erinnerungen als Vollbild-Benachrichtigungen. Mit iOS 26.4 lassen sich Aufgaben nun noch leichter als dringend markieren – direkt über die Schnellzugriffsleiste oder durch langes Drücken auf eine Erinnerung. Solche Tasks können zudem in intelligenten Listen gesondert gefiltert werden, sodass wichtige To-dos nicht untergehen.
Für Nutzer:innen der Familienfreigabe nimmt Apple eine grundlegende Änderung vor. Bisher teilte die ganze Familie eine einzige Zahlungsmethode. Mit iOS 26.4 kann jedes Familienmitglied seine eigenen Online-Einkäufe selbst bezahlen. Apple schreibt in den Versionshinweisen: "Mit der Kauffreigabe können erwachsene Mitglieder in Familienfreigabe-Gruppen bei Einkäufen ihre eigene Zahlungsmethode verwenden, ohne auf den Familienorganisator angewiesen zu sein."
Apple rät zum schnellen Update
Seit dem Start von iOS 26 klagten viele iPhone-Nutzer:innen "Macwelt" zufolge über eine ungenauere Bildschirmtastatur und mehr Tippfehler. Offiziell hatte Apple diese Probleme nie bestätigt. Nun räumt das Unternehmen indirekt ein, dass es Handlungsbedarf gab. In den Versionshinweisen zu iOS 26.4 ist von "verbesserter Tastaturgenauigkeit bei schneller Eingabe" die Rede.
Neben den sichtbaren Neuerungen bringt iOS 26.4 laut Apple zusätzliche Fehlerbehebungen, Leistungsverbesserungen und höhere Sicherheit. Das Unternehmen empfiehlt generell, iPhones, iPads, Mac und Co. auf dem neuesten Stand zu halten. Installiert wird die neue Version wie gewohnt über "Einstellungen" > "Allgemein" > "Softwareupdate" mit einem Tipp auf "Jetzt aktualisieren". Das Update steht fürs iPhone 11 bis zum iPhone 17 sowie für das iPhone SE (2. Generation) zum Download bereit.
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Verwendete Quellen:
Macwelt: "iOS 26.4 ist da – keine neue Siri, aber neue Emojis"
Apple
Nachrichtenagentur dpa
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