Erst ein Tier gefangen

Affenbande in Witten ausgebüxt: Wer sieht die Tiere im Garten?

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

In freier Wildbahn sind Rhesusaffen vor allem in Asien anzutreffen - hierzulande lassen sie sich in Zoos beobachten.

Bild: Uwe Anspach/dpa


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Die Affenbande ist durch ein Loch in einer Backsteinwand aus einer Auffangstation in Witten ausgerissen. Die cleveren Tiere haben sich den Weg offenbar selbst freigekratzt. Wo sie nun sind, ist unklar.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Aus einer Auffangstation in Witten sind sechs Rhesusaffen ausgebüxt.

  • Da von den Tieren keine Gefahr ausgeht, suchen die Einsatzkräfte nicht aktiv nach den Affen.

  • Wer einen oder mehrere Affen im Garten entdeckt, soll sich bei der Polizei melden.

Solltest du Affen in deinem Garten sehen, war nicht etwa das Pilzragout schlecht. Die Tiere könnten zu einer Gruppe Rhesusaffen gehören, die in Witten im Ruhrgebiet ausgebüxt ist. Die sechs sehr intelligenten, aber scheuen Tiere hatten nach Angaben der Polizei am Mittwoch (27.05.) vermutlich Mörtel aus einer Backsteinmauer gekratzt und konnten so ausbrechen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Ein Ausbrecher konnte laut WDR am Donnerstag (28. Mai) wieder eingefangen werden. Ein weiteres Tier sei von Augenzeugen auf dem nahegelegenen Hauptfriedhof gesehen worden, als es über das Dach der Trauerhalle rannte, so der Sender.

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Sie seien aus Tierschutzgründen in einer Auffangstation untergebracht gewesen. Die Verantwortlichen hätten der Polizei glaubhaft versichert, dass von den Tieren keine Gefahr ausgehe. Daher suchen die Einsatzkräfte auch nicht aktiv nach den Affen.

"Wer einen Affen in seinem Garten sieht, kann sich aber an die Polizei oder die Feuerwehr wenden", so der Polizeisprecher. Man stehe in Kontakt mit den Verantwortlichen, die für das Einfangen der Tiere Sorge tragen würden.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

www1.wdr.de: In Witten sind sechs Rhesus-Affen ausgebrochen

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