Stärke 7,6 gemessen

Starkes Beben in Panama löst Tsunami-Warnung aus

Veröffentlicht:

von Max Strumberger

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Erdbeben in Indonesien: Dutzende Tote

Videoclip • 01:36 Min • Ab 12


Ein Erdbeben der Stärke 7,6 hat Panama getroffen und die Behörden in Alarmbereitschaft versetzt. Eine Tsunami-Warnung gilt nun für neun Länder.

Das Wichtigste in Kürze

  • Panama ist von einem Erdbeben der Stärke 7,6 erschüttert worden.

  • Das Beben löste eine Tsunami-Warnung für weite Teile der Pazifikküste aus.

  • In Panama-Stadt verließen Hunderte Menschen aus Angst ihre Gebäude.

Ein Erdbeben der Stärke 7,6 hat am Freitag Panama erschüttert. Das Epizentrum lag nach Angaben des US-Geologischen Dienstes (USGS) rund zehn Kilometer west-südwestlich von Pitaloza Arriba im zentralen Süden des Landes. Der Erdstoß ereignete sich um 12.56 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern.

Zunächst hatte der USGS die Stärke mit 8,0 und die Tiefe mit 33 Kilometern angegeben. Später korrigierte die Behörde die Werte. Das Beben war nicht nur in der betroffenen Region, sondern auch in Panama-Stadt und im benachbarten Costa Rica deutlich zu spüren.


Warnungen vor Tsunami

In der panamaischen Hauptstadt liefen Hunderte Menschen in Panik auf die Straßen. Fernsehbilder zeigten, wie Bewohner Gebäude verließen. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst jedoch nicht vor.
Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum in Honolulu warnte vor möglicherweise gefährlichen Flutwellen.

Nach vorläufigen Berechnungen könnten weiträumig Tsunami-Wellen entstehen. Betroffen sein könnten die Pazifikküsten von Panama, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, Peru, Nicaragua, Guatemala, El Salvador und Mexiko.

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Nach Erdbeben drohen Überschwemmungen

Nach Einschätzung des Warnzentrums könnten die Wellen Teile der Küsten innerhalb von drei Stunden erreichen. Die Behörden in den betroffenen Ländern standen damit vor der Aufgabe, die Lage zu beobachten und die Bevölkerung vor möglichen Überschwemmungen zu schützen. Ob tatsächlich ein Tsunami auftrat, war zunächst nicht bekannt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Nachrichtenagentur Reuters

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