Dutzende gerettet

Fähre mit 243 Menschen an Bord gerät in Indonesien in Seenot

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Vulkan legt Flughafen in Jakarta lahm

Videoclip • 01:18 Min • Ab 12


In rauer See bricht der Funkkontakt zur "Virgo Transport 8" ab. Vorbeifahrende Schiffe ziehen Dutzende Überlebende aus dem Wasser, eine Person stirbt. Wie viele Menschen noch vermisst werden, ist unklar.

Vor der Küste Indonesiens ist laut einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur eine Fähre mit 243 Menschen an Bord in Seenot geraten. Die Rettungsbehörde der Stadt Banjarmasin berichtete zunächst von 53 Geretteten und einer geborgenen Leiche; ein von örtlichen Medien zitierter Hafenmanager sprach bereits von 115 Personen, die in Sicherheit seien. Ein Such- und Rettungseinsatz läuft.

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Indonesische Fähre war auf dem Weg nach Banjarmasin

Der Funkkontakt zur "Virgo Transport 8" brach nach Behördenangaben am Morgen in der Javasee ab, nachdem das Schiff in raue See geraten war. Die letzte bekannte Position lag demnach rund 150 Kilometer vor Banjarmasin. Aufgenommen wurden die Überlebenden von Schiffen, die sich in der Nähe befanden.

Unterwegs war die Fähre von der Großstadt Surabaya auf der Hauptinsel Java in das knapp 500 Kilometer entfernte Banjarmasin in der Provinz Süd-Kalimantan auf Borneo. Zu den 243 Menschen an Bord zählte auch die Besatzung.

Indonesien besteht aus mehr als 17.000 Inseln und hat rund 280 Millionen Einwohner. Fähren spielen in dem südostasiatischen Staat deshalb eine zentrale Rolle für den Transport von Menschen und Waren.

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