Kosten des Iran-Kriegs
Dieselpreis erreicht weiteres Rekordhoch
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von dpa:newstime
Spritpreise: Berlin fordert Übergewinnsteuer
Videoclip • 01:48 Min • Ab 12
Trotz neuer Preisregel steigen die Spritkosten weiter: Diesel erreicht ein Rekordhoch – und Autofahrer spüren die Folgen besonders rund um die Mittagszeit.
Das Wichtigste in Kürze
Am Osterwochenende kletterten die Preise für Diesel und Super E10 auf neue Höchststände.
Ölkonzerne nutzen laut ADAC weiterhin gezielt die Mittagszeit für deutliche Preisaufschläge.
Auch ein steigender Ölpreis sorgt dafür, dass kurzfristig keine Entspannung an den Tankstellen in Sicht ist.
Am Ostersonntag hat der Dieselkraftstoff ein neues Allzeithoch erreicht. Wie der ADAC mitteilte, kostete Diesel gestern im Tagesdurchschnitt 2,440 Euro pro Liter und damit 1,5 Cent mehr als am Tag zuvor. Der Anstieg bei Super E10 fiel mit 0,7 Cent moderater aus: 2,191 Euro pro Liter mussten Autofahrer für den Kraftstoff im Tagesdurchschnitt zahlen.
Seit dem 1. April dürfen die Spritpreise an den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12.00 Uhr erhöht werden. Vorbild ist Österreich, wo dieses Verfahren bereits seit längerem angewendet wird. Seit Anfang April sind die Preise in Deutschland aber weiter gestiegen. Zum Vergleich: Vergangenen Montag – also vor Einführung der Regel – lag der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für Super E10 bei 2,087 Euro je Liter, Diesel kostete 2,295 Euro.
Auch in den News:
6,6 Cent Aufschlag für Diesel und Super E10
Am letzten Osterfeiertag nutzten die Mineralölkonzerne erneut die Mittagszeit für deutliche Aufschläge. Trotz eines steigenden Ölpreises fiel der Anstieg am Ostermontag aber geringer aus als zuvor: Der durchschnittliche Preis für einen Liter Super E10 stieg um 6,6 Cent auf durchschnittlich 2,235 Euro. Auch Diesel legte um 6,6 Cent auf durchschnittlich 2,487 Euro zu.
Nach Einschätzung des ADAC sind die Preise für beide Kraftstoffsorten jedoch nach wie vor zu hoch.
Ein Blick auf den Ölmarkt gibt keine Hoffnung auf Entspannung: Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg zum Wochenstart auf über 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das sind fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Krieges.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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