Wettervorhersage
Wetter in Bayern: Regen, Kälte und ein Funken Hoffnung
Veröffentlicht:
von Laura GebertshammerIn höheren Lagen kann es erneut Schneefall geben. (Archivbild)
Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Wer am Brückentag in Bayern arbeitet, verpasst zumindest wettermäßig nichts. Am Wochenende ist ganz allmählich Besserung in Sicht.
Hoffnung auf Sonne
Zum Abschluss der fünf Eisheiligen ist es in weiten Teilen Bayerns grau, kalt und nass, kalt und nass. Für Samstag macht der Deutsche Wetterdienst (DWD) jedoch Hoffnung auf ein wenig Sonne, am Sonntag soll es sogar recht angenehm werden. Die Eisheiligen gelten häufig als letztes Aufbäumen des Winters - nach dem 15. Mai - so die Erkenntnis aus alten Bauernregeln - dürfte Frost zumindest im Flachland bis zum nächsten Herbst der Vergangenheit angehören.
"Kalte Sophie" bringt Schnee und Regen
Die "Kalte Sophie", die letzte der fünf Eisheiligen, machte ihrem Namen am Freitag zunächst einmal alle Ehre: Oberhalb von 1.300 Metern fiel Schnee, vereinzelt gab es noch Bodenfrost. Der Morgen startete mit teils länger andauernden Regenschauern. Blitz und Donner soll es aber nur äußerst selten geben. Im Norden Bayerns könnte sich schon am Freitagabend mal die Sonne zeigen.
Die Temperaturen liegen den Angaben zufolge zwischen 8 und 15 Grad. Am Großen Arber bei 5 und auf der Zugspitze bei lediglich minus 6 Grad. In der Nacht zu Samstag kann es dem DWD zufolge bis etwa 1.000 Metern herab auch mäßigen Schneefall geben.
Samstag und Sonntag allmählich frühlingshafter
Am Samstag soll der Regen zunehmend sonnigen Abschnitten weichen. Am Alpenrand sei aber häufig mit Regenschauern zu rechnen, in den Alpen mit Regen und auch Schnee. Über 1.500 Metern kann es den Angaben des DWD zufolge zwischen 10 und 20 Zentimetern, in höheren Staulagen bis 30 Zentimeter Neuschnee geben. Aber auch unterhalb bis nahe 1.000 Meter können demnach einige Flocken fallen. Die Temperaturen dürften zwischen 9 und 16 Grad liegen. Für Sonntag sagen die Meteorologen leicht steigende Temperaturen und auch längere sonnige Abschnitte voraus.
Die fünf Eisheiligen, deren Gedenktage vom 11. bis 15. Mai gelegen sind, enden mit der Heiligen Sophia von Rom ("Kalte Sophie"). Nach Erfahrungen aus dem Mittelalter konnten sich die Bauern erst danach auf frostfreie Tage verlassen. Für die Landwirte spielt die Frage des Bodenfrostes eine wichtige Rolle, etwa bei der Aussaat von Getreide.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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