Unfälle in Oberfranken
Unfallserie durch Eis und Schnee auf A9 bei Hof: 145.000 Euro Schaden
Veröffentlicht:
von Magdalena ArtnerEin plötzlicher Eisregen hat auf der A9 für eine Unfallserie gesorgt. (Symbolbild)
Bild: Jens Büttner/dpa
Eisregen und Schneefall verwandeln die Autobahn 9 bei Hof in eine Rutschbahn. Gleich drei Unfälle ereignen sich innerhalb kürzester Zeit. Die Polizei macht nicht nur das Wetter als Ursache aus.
Keine Verletzten
Ein plötzlicher Wetterumschwung mit leichtem Schneefall und Eisregen hat auf der Autobahn 9 im Landkreis Hof zu mehreren Verkehrsunfällen geführt. Wie die Verkehrspolizeiinspektion Hof mitteilte, seien die Autos am Mittwoch auf der glatten Fahrbahn regelrecht "geschrottet" worden. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 145.000 Euro, jedoch wurden keine Menschen verletzt.
Auto gerät ins Schleudern
Zunächst war ein 46-Jähriger mit seinem Wagen aus Baden-Württemberg ins Schleudern geraten. Das Auto kollidierte mehrfach mit den Leitplanken und kam mit stark demolierten Front- und Heckpartien mitten auf der Fahrbahn zum Stehen. Weder der Fahrer noch ein 49-Jähriger auf dem Beifahrersitz wurden verletzt. Die Polizei bezifferte den Schaden auf etwa 65.000 Euro.
Auffahrunfall durch zu spätes Bremsen
Unmittelbar im Anschluss kam es durch das unfallbedingte Hindernis zu einem Folgeunfall. Ein 53-Jähriger aus dem Landkreis Hof erkannte die Situation nach Polizeiangaben zu spät und fuhr auf das bremsende Auto eines ebenfalls 53-Jährigen aus Leipzig auf. Auch diese beiden Menschen blieben unversehrt. Der Schaden beläuft sich hier auf rund 40.000 Euro. Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten, an denen neben der Autobahnpolizei auch die Feuerwehr aus Selbitz beteiligt war, musste die A9 in Fahrtrichtung Berlin für etwa eine Stunde gesperrt werden.
Auto mit Sommerreifen kracht in Leitplanke
Nur rund eine halbe Stunde später krachte es auf der Gegenfahrbahn bei Leupoldsgrün. Ein 41-Jähriger verlor auf der glatten Strecke die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete in der Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt, den Schaden schätzten die Beamten abermals auf 40.000 Euro. Zudem bemängelten die Polizisten, dass der Wagen noch mit sommerlicher Bereifung unterwegs gewesen sei.
Gegen die Unfallfahrer seien nun jeweils Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Die Beamten gaben an, dass eine an die Wetterverhältnisse nicht angepasste Geschwindigkeit die Ursache für die Unfälle gewesen sei.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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