100. und letzter Fall
Münchner "Tatort"-Kommissare: Das passiert mit Batic und Leitmayr
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von Nicole SauerDer letzte Fall der Kommissare kam in einer Doppelfolge.
Bild: Hendrik Heiden/BR/NEUESUPER GmbH/ARD/dpa
Die Münchner "Tatort"-Kommissare Nemec und Wachtveitl haben ihren 100. und letzten Fall abgeliefert. Der Wunsch der Schauspieler war, ihre Figuren mögen überleben. Doch wurde der erfüllt?
Letzter Münchner "Tatort" mit Nemec und Wachtveitl
Das war's mit Leitmayr und Batic. Die ARD hat am Ostermontag den letzten Münchner "Tatort" mit Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl als Kommissaren-Duo ausgestrahlt. In ihrem 100. Fall, dem zweiten Teil der Doppelfolge "Unvergänglich", wird den Schauspielern ihr Abschiedswunsch erfüllt: Denn ihre Figuren überleben - wenn auch knapp.
Als Franz Leitmayr (Wachtveitl) am Ende, nach dem finalen Showdown mit dem kriminellen Kontrahenten, blutüberströmt und reglos abtransportiert wird, gibt es ein paar Schrecksekunden. Dabei hat Kollege Ivo Batic (Nemec), ihm doch noch kurz vorher den Kopf gewaschen: "Spinnst Du, willst Du Dich im letzten Fall erschießen lassen?"
Lässt er seinen Dauerkollegen, der wiederum heldenhaft von seinem einstigen Assistenten und jetzigen Nachfolger Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer) gerettet wird, etwa auf den letzten Metern doch noch allein?
Natürlich nicht! Kurz darauf stehen die beiden zusammen unter kroatischer Sonne - und reiten gewissermaßen gemeinsam im roten Porsche in den Sonnenuntergang.
"Only You" am Anfang und am Ende
Dabei erklingt "Only You", der Song, der auch aus den Lautsprechern eben jenes Porsches ertönte, als die beiden Schauspieler zum ersten Mal in ihren Paraderollen als Münchner Kommissare zu sehen waren: in ihrem ersten Fall "Animals" vor dreieinhalb Jahrzehnten.
Bis zuletzt war geheim gehalten worden, wie genau es mit den Kommissaren zu Ende geht. Im Vorfeld hatten die Schauspieler sich einen Abgang gewünscht, der zu ihnen passt und nicht allzu dramatisch ist. "Wir haben uns gewünscht, dass sie leben, also dass sie Freude am Leben haben und deswegen haben wir gesagt, das müsste nicht sofort zum Tod führen, letal werden. Aber das steht dann immerhin noch der Redaktion zu. Und es kann immer noch Überraschungen geben", sagte Nemec am Rande des Drehs zum letzten Fall.
"Es könnte natürlich auch eine Überlegung derart eine Rolle spielen, dass man uns wirklich totmacht, damit wir nicht nochmal auferstehen", sagte Wachtveitl damals. Aus Sicherheitsgründen, sozusagen.
"Unser erster Fall wartet schon"
Auf diese Sicherheit verzichtet der Bayerische Rundfunk in der letzten Folge. Der Film lässt im Gegenteil sogar eine Hintertür mehr als nur einen Spalt breit offen: Denn Batic und Leitmayr, die ihren letzten Fall schon als Pensionäre gelöst und damit laut "Kalli" "einen ordentlichen Abgang hingelegt" haben, können nicht lassen vom Verbrechen und werden Privatermittler. Zum Abschied heißt es: "Unser erster Fall wartet schon."
Wird es also doch noch weitergehen mit den beiden? Ein "Tatort"-Spin-Off als Detektivserie zum Beispiel? Aus der zuständigen Redaktion des Bayerischen Rundfunks heißt es dazu auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Aktuell ist noch nichts geplant, aber sag niemals nie."
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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