Hintergründe weiter unklar

Explosion in Augsburg: Noch kein Tatverdächtiger ermittelt

Veröffentlicht:

von Lisa Peindl

Eine Straße in einer Stadt mit Verkehrsschildern und Läden, mit Absperrband und Polizeibeamten.

Bild: Felix Kirberg/dpa


Das LKA bestätigt: Bei der Explosion in Augsburg wurde eine Handgranate eingesetzt. Noch gibt es keinen Tatverdächtigen – die Hintergründe bleiben weiter unklar.

Kein konkreter Tatverdächtiger

Nach der nächtlichen Explosion in einer Augsburger Ladenpassage haben die Ermittler weiterhin keinen konkreten Tatverdächtigen ermittelt. Dies teilte ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) mit. Am vergangenen Mittwoch war es am frühen Morgen in dem Durchgang eines Geschäftshauses zu der Explosion gekommen, zwei Menschen wurden leicht verletzt. Sie sollen als Passanten zufällig in der Nähe des Tatorts gewesen sein.

Explosion durch Handgranate bestätigt

Mittlerweile bestätigt das LKA auch, dass es sich um eine Handgranate gehandelt hat. Mehrere Medien hatten darüber berichtet. Unklar ist, woher die Granate stammt. "Weiterführende Informationen hierzu möchten wir aktuell noch nicht bekannt geben", sagte der LKA-Sprecher.

Durch die Explosion wurden die Schaufenster mehrerer Geschäfte beschädigt. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob es sich um einen Anschlag auf einen der Läden handelte und ob es Verbindungen zu ähnlichen Fällen aus der Vergangenheit gibt.

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Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa


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