Mehr als 250 Verdächtige

Ermittlung im Landkreis Kelheim: 1.500 kinderpornografische Dateien auf Handy gefunden

Veröffentlicht:

von Magdalena Fürst

Eine Person hält ein Smartphone in ihren Händen. (Symbolbild)

Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa


In Chats sollen Hunderte Verdächtige Missbrauchsbilder und Gewaltdarstellungen angesehen haben. Nun ermittelt die Polizei.

Ermittlungen noch nicht abgeschlossen

Die Polizei ermittelt gegen mehr als 250 deutsche und ausländische Verdächtige, die in Chats mehr als 1.000 Nachrichten mit strafrechtlich relevanten Inhalten getauscht haben sollen. Darunter seien kinder- und jugendpornografische sowie verfassungs- und gewaltverherrlichende Inhalte gewesen, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit. Die Ermittler waren nach der Auswertung des Handys eines 20-Jährigen aus dem Landkreis Kelheim auf die möglichen Straftaten aufmerksam geworden. Auf dem Mobiltelefon hatten sie mehr als 1.500 Dateien mit kinderpornografischen Inhalten entdeckt.

Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Bislang seien mehr als 230.000 Nachrichten mit über 80.000 Dateianhängen von den Beamten gesichtet worden.

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Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa


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