Tierschutzverstoß-Vorwurf in Unterfranken
32 tote Geckos in Unterfranken: Halter zeigt keine Einsicht
Veröffentlicht:
von Josefine Enke17:30 SAT.1 Bayern
Schrecklicher Fund in Unterfranken: 96 Geckos entdeckt - 32 davon tot
Videoclip • 34 Sek • Ab 12
Gruseliger Fund: Behördenmitarbeiter entdecken bei einem Tierhalter 32 tote Geckos. Die Reptilien waren qualvoll verendet.
32 tote Geckos in Schubladen gehalten
Bei einem Reptilienhalter in Unterfranken haben Mitarbeiter des Veterinäramtes 96 Geckos gefunden - 32 der Tiere waren bereits verendet. Die Reptilien seien ersten Erkenntnissen nach verhungert und verdurstet, teilte das Landratsamt Haßberge mit. Die Haltungsumstände seien "unerträglich" und "grob tierschutzwidrig" gewesen, da die spezifischen Bedürfnisse der Tiere nicht berücksichtigt worden seien.
Den Angaben nach befanden sich die Geckos in einem extra Raum von etwa 16 Quadratmetern Größe. Sie wurden in 20 Terrarien sowie in einem Schrank in zwei Schubladen (36 x 25 Zentimeter Fläche) gehalten.
Halter der Reptilien beleidigt Veterinäramtes und Polizeibeamte
Die überlebenden, teils stark abgemagerten Geckos seien zu einem Fachtierarzt untergebracht worden, wo sie weiterhin stationär versorgt würden. Die Todesursache der verendeten Tiere soll in der Pathologie des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) festgestellt werden.
Der Halter der Reptilien sei uneinsichtig und wenig kooperativ gewesen, hieß es. Er habe die Mitarbeiter des Veterinäramtes und Polizeibeamte beleidigt. Ihm wird Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen. Zudem müsse er die Kosten für Untersuchung der Tiere sowie für die Unterbringung der geretteten Geckos übernehmen.
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Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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