Schüsse bei Gala

Trump fordert Rauswurf Kimmels – dieser Witwen-Witz über Melania kränkt ihn

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

:newstime

Nach Witz: Trump will Kimmel feuern lassen

Videoclip • 01:04 Min • Ab 12


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Nach einem umstrittenen Witz über Melania Trump als "werdende Witwe" gerät Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel massiv unter Beschuss. Donald und Melania Trump verlangen seine sofortige Entlassung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald und Melania Trump fordern, dass Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel nach einem Scherz über die Präsidentenfamilie gefeuert wird.

  • Kimmel hatte Melania Trump als "werdende Witwe" bezeichnet – ein Witz, der vor dem Hintergrund eines Attentatsversuchs zwei Tage später nun anders wahrgenommen wird.

  • Der Moderator verteidigt sich mit Verweis auf die Redefreiheit und bezweifelt, dass sein Scherz irgendwelchen Einfluss auf das Attentat gehabt habe.

Ein satirischer Seitenhieb entwickelt sich zum handfesten Politskandal: US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania fordern die Entlassung von Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel. Der Grund: Ein Scherz, der nach einem Zwischenfall bei einer Gala in Washington plötzlich in einem völlig anderen Licht erscheint.

Mrs. Trump, Sie haben das Leuchten einer werdenden Witwe.

Jimmy Kimmel
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Der 57-jährige Kimmel hatte in seiner Sendung am Donnerstag (23. April) die Gala der Hauptstadtpresse parodiert, die zwei Tage später von einem Angriffsversuch überschattet wurde. Als Melania Trump eingeblendet wurde, kommentierte er: "So wunderschön. Mrs. Trump, Sie haben das Leuchten einer werdenden Witwe." Der Witz zielte auf den Altersunterschied des Paares – Donald Trump ist 79 Jahre alt, Melania 56.

Doch am Samstag (25. April) wurde ein Bewaffneter am Gala-Saal gestoppt, Schüsse fielen. Seitdem unterstellen die Trumps dem Moderator einen ganz anderen Kontext für seine Worte.

"Sofort feuern" – Trump schaltet auf Angriff

Donald Trump sprach bei seinem Online-Dienst Truth Social von einem "verabscheuungswürdigen Aufruf zur Gewalt" und verlangte, dass der Sender ABC und dessen Eigentümer Disney Kimmel "sofort feuern". Melania Trump schrieb auf der Plattform X, "Leuten wie Kimmel" dürfe nicht mehr erlaubt werden, jeden Abend "Hass zu verbreiten".

Von Disney und ABC gab es zunächst keine Reaktion.

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Kimmel gibt sich kämpferisch

Der Moderator zeigte sich in der ersten Sendung nach der Entlassungsforderung kämpferisch. Er verwies auf die Redefreiheit in den USA, dank der "Donald Trump sagen darf, was auch immer er will - so wie auch Sie und ich". An die Adresse von Melania Trump sagte Kimmel, er teile ihre Meinung, dass Hassrede zurückgewiesen werden müsse – und ein guter Anfang könne sein, "darüber eine Unterhaltung mit ihrem Ehemann zu führen".

Kimmel betonte, sein Scherz habe "ganz offensichtlich" auf den Altersunterschied des Paares gezielt. Er bedauere zwar, was die Trumps und alle Gäste bei der Gala hätten durchleben müssen, bezweifle aber, dass ein Witz kurz vor dem Event irgendwelchen Einfluss auf die Ereignisse gehabt habe.

Auch in den News:

Bereits im September Sendepause

Für Kimmel ist es nicht die erste Kontroverse in diesem Jahr. ABC hatte den Moderator, der nahezu täglich Trump kritisiert, im September nach einer Äußerung über den getöteten rechten Aktivisten Charlie Kirk für mehrere Tage vom Sender genommen. Kimmel hatte damals gesagt, Mitglieder von Trumps MAGA-Bewegung versuchten so zu tun, als gehöre der mutmaßliche Attentäter nicht zu ihnen. Kimmel entschuldigte sich später.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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