Fußball
Rubio: Irans WM-Teilnahme ist eigene Entscheidung
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von dpa:newstime
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Videoclip • 01:31 Min • Ab 12
Die WM-Teilnahme des iranischen Teams ist wegen des Iran-Krieges ein ständiges Diskussions-Thema. Nun hat sich der US-Außenminister geäußert - und die Einreise für manche Iraner infrage gestellt.
US-Außenminister Marco Rubio hat eine Teilnahme des iranischen Teams an der Fußball-WM als alleinige Entscheidung des Irans bezeichnet. "Wenn sie von sich aus entscheiden, nicht zu kommen, dann ist das, weil sie sich dazu entschieden haben, nicht zu kommen", sagte Rubio bei einer Veranstaltung im Weißen Haus in Washington.
Die Weltmeisterschaft wird in diesem Jahr in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Angriffen auf den Iran einen Krieg begonnen. Derzeit gilt eine Waffenruhe.
Zuvor war US-Präsident Donald Trump darauf angesprochen worden, dass Spieler des Irans womöglich nicht einreisen dürften. "Ich denke darüber nicht viel nach", sagte er. Dies sei eine "interessante Frage" und er wolle darüber nachdenken. Er erteilte laut US-Medien dann Rubio das Wort, der sagte: "Vonseiten der USA wurde ihnen nicht gesagt, dass sie nicht kommen können."
Rubio ergänzte: "Das Problem mit dem Iran wären nicht die Sportler. Es wären einige der anderen Leute, die sie mitbringen wollen." Rubio suggerierte US-Medien zufolge, dass militante Iraner als Trainer oder Journalisten in die USA einreisen wollten. "Wir können die vielleicht nicht reinlassen", sagte er. "Aber nicht die Athleten selbst."
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Um die Teilnahme der früh für die WM qualifizierten iranischen Nationalmannschaft hatte es wegen des Krieges zwischen den USA und dem Iran immer wieder Diskussionen gegeben. Zuletzt sorgte ein Sondergesandter Trumps mit dem Vorschlag für Schlagzeilen, den Iran bei der WM durch Italien zu ersetzen. Italienische Politiker reagierten ablehnend auf die Idee.
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