Wahlsonntag

LIVE-Ticker zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Deutlich höhere Wahlbeteiligung

Aktualisiert:

von Michael Reimers

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Sachsen-Anhalt: AfD hofft auf absolute Mehrheit

Videoclip • 03:17 Min • Ab 12


Sachsen-Anhalt wählt – und ganz Deutschland schaut hin: Die AfD könnte stärkste Kraft werden und träumt von der Alleinregierung. Ministerpräsident Sven Schulze kämpft um sein Amt. Alles Wichtige dazu hier im LIVE-Ticker.


+++ 13:08 Uhr +++

Wahlbeteilgung gestiegen

Die Wahlbeteiligung lag bis 12 Uhr bei 34,7 Prozent, wie Landeswahlleiterin Christa Dieckmann in Magdeburg mitteilte. Bei der vorangegangenen Landtagswahl im Jahr 2021 hatten bis Mittag 22,4 Prozent der Wähler:innen ihre Stimme abgegeben, bei der Landtagswahl 2016 waren es zu diesem Zeitpunkt 25,0 Prozent gewesen. Knapp 1,7 Millionen Bürger:innen ab 18 Jahren sind wahlberechtigt.

+++ 12:10 Uhr +++

CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze gibt seine Stimme in Magdeburg ab

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze hat seine Stimme abgegeben. Gemeinsam mit seiner Ehefrau warf er den Stimmzettel in seinem Wohnort Magdeburg in die Urne. Schulze ist erst seit dem 28. Januar 2026 im Amt. Er übernahm es vorzeitig von Reiner Haseloff, der nach 15 Jahren zurücktrat, um einen geordneten Generationswechsel zu ermöglichen. Es ist damit seine erste Landtagswahl als Spitzenkandidat.

Dann warten wir mal ab.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident und CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze nach seiner Stimmabgabe

+++ 11:10 Uhr +++

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund gibt Stimme ab

Der Spitzenkandidat der AfD, Ulrich Siegmund, hat gemeinsam mit seiner Ehefrau Julia Siegmund den Stimmzettel in die Wahlurne im Wahllokal in Tangermünde geworfen. Zuvor war es vor dem Wahllokal zu einem Notarzteinsatz gekommen: "Eine männliche Person musste reanimiert werden", sagte eine Sprecherin der Polizei. Ob der Mann überlebt hat, sei bislang unklar. Zuvor hatten die "Mitteldeutsche Zeitung" und die "Magdeburger Volksstimme" berichtet.

+++ 8:00 Uhr +++

Wahllokale öffnen

Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. In diesen zehn Stunden haben alle Wahlberechtigten die Möglichkeit, in ihrem Wahllokal ihre Stimme abzugeben.

+++ 7:55 Uhr +++

Siemens-Energy-Chef: AfD hat "dramatisch falsche Botschaft"

Der Chef des Dax-Konzerns Siemens Energy, Christian Bruch, warnt vor der Wirtschaftspolitik der AfD. Das Programm der Partei, die unter anderem eine Rückkehr zu Kohle und Atomkraft fordert, sei schlecht für den Wirtschaftsstandort Deutschland und greife teilweise demokratische Strukturen an, sagte Christian Bruch der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Bruch betonte: "Unser Unternehmen und unsere deutschen Arbeitsplätze sind davon abhängig, dass wir exportieren, dass wir auch internationale Fachkräfte nach Deutschland holen und dass sich ausländische Investoren auf politische Stabilität verlassen können." Er blicke daher mit großer Sorge auf die Wahl in Sachsen-Anhalt.

+++ 7:15 Uhr +++

Das ist die Ausgangslage

In Sachsen-Anhalt steht eine richtungsweisende Landtagswahl an. Knapp 1,7 Millionen Wahlberechtigte sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Wahllokale öffnen um 8 Uhr und schließen um 18 Uhr. Das Ergebnis wird bundesweit und international mit Spannung erwartet. Im Zentrum steht die Frage, wie stark die AfD abschneidet. Die Partei wird in Sachsen-Anhalt als rechtsextremistisch eingestuft und tritt mit dem 35-jährigen Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund an. Ihr erklärtes Ziel ist eine Alleinregierung – dafür dürfte ihr nach den jüngsten Umfragen jedoch die notwendige Mehrheit fehlen. Für Ministerpräsident Sven Schulze geht es vor allem darum, eine absolute Mehrheit der AfD zu verhindern und selbst im Amt zu bleiben. Der CDU-Politiker regiert derzeit gemeinsam mit SPD und FDP. Ob diese Konstellation nach der Wahl fortgesetzt werden kann oder andere Mehrheiten nötig werden, ist offen.

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+++ 7:03 Uhr +++

Das sagen die letzten Umfragen

Die AfD lag in der letzten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF bei 41 Prozent. Die CDU erreichte 23 Prozent. Dahinter folgten die Linke mit 11,5 Prozent, die SPD mit 8,5 Prozent und die Grünen mit 6 Prozent. Das BSW kam in der Umfrage auf 4 Prozent, die FDP auf 3 Prozent. Beide Parteien würden damit an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Zugleich ist die Ausgangslage besonders unübersichtlich: 26 Prozent der Befragten erklärten, noch unentschieden zu sein oder nicht zu wissen, ob sie überhaupt wählen wollen.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Nachrichtenagentur Reuters

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