Naturkatastrophe
Tropensturm "Isaias" wütet in den USA: Schon vier Tote
Veröffentlicht:
von Michael Reimers:newstime
USA: Heftige Stürme und Tornados
Videoclip • 01:35 Min • Ab 12
Sturm "Isaias" sorgt in mehreren Bundesstaaten im Süden der USA für Ausnahmezustand. Mehrere Menschen sind bereits ums Leben gekommen.
In den USA sind im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm "Isaias" vier Menschen getötet worden. Hunderttausende waren nach offiziellen Angaben aus Florida und Alabama zudem ohne Strom. Allein in Florida seien 430.000 Anschlüsse betroffen, sagte Gouverneur Ron DeSantis.
Nach Angaben von DeSantis wurde ein Mensch in Florida getötet, als ein Baum auf das Dach seines Hauses krachte. Ein anderes Opfer wurde tot in der Garage gefunden, in der ein Stromgenerator lief. Nähere Angaben zur Todesursache machte DeSantis nicht.
Der Katastrophenschutz von Alabama bezifferte die Zahl der Stromausfälle auf 200.000. Zudem seien in dem Bundesstaat zwei Menschen gestorben.
Lebensgefahr durch Überflutungen
"Isaias" war am Freitag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 165 Kilometern pro Stunde in Florida auf Land getroffen. In mehreren Bundesstaaten war vorsorglich der Notstand ausgerufen worden. Der Sturm war zunächst sogar als Hurrikan eingestuft worden, hatte sich in der Nacht aber abgeschwächt. Trotzdem besteht laut dem Wetterdienst weiterhin Lebensgefahr unter anderem durch Überflutungen.
Mittlerweile zieht der Sturm in Richtung Nordosten. Dem National Hurricane Center zufolge müssen sich die zentralen Appalachen und die mittlere US-Atlantikküste mit den Metropolen Washington D.C., Philadelphia, Baltimore und New York auf starke Regenfälle mit plötzlichen Überschwemmungen einstellen. Weiter südlich bestehe durch hohe Windgeschwindigkeiten weiterhin die Gefahr umstürzender Bäume und es könne zu Stromausfällen kommen, teils seien auch Tornados möglich.
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Mexiko bereitet sich auf Hurrikan "Simon" vor
In Mexiko stellen sich die Menschen derzeit auf das Eintreffen des Hurrikans "Simon" ein. Wie Fabián Vázquez Romaña, Koordinator des mexikanischen Wetterdienstes, auf der Plattform X mitteilte, sei mit den ersten Auswirkungen an der Küste des Bundesstaates Jalisco am frühen Sonntag (11. Oktober, Ortszeit) zu rechnen. Der Wetterdienst habe die höchste Alarmstufe ausgerufen.
Der Hurrikan, der in die Kategorie 4 (sehr stark) eingestuft wurde, habe in seinem Zentrum mittlerweile Windgeschwindigkeiten von fast 300 Kilometern pro Stunde erreicht und befinde sich weniger als 200 Kilometer von der mexikanischen Küste entfernt, sagte der Wetterdienst-Experte.
Die Behörden erwarten Starkregen sowie Wellenhöhen von sechs bis acht Metern. In tief gelegenen Gebieten drohen Hochwasser, Überschwemmungen und Erdrutsche. Mexikos Präsident Claudia Sheinbaum forderte die Bevölkerung auf, an sicheren Orten zu bleiben und unnötige Wege zu vermeiden.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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