100 Kilo tote Tiere

Fischsterben: Gülle verseucht Ostrach im Kreis Sigmaringen

Veröffentlicht:

von Andrea Ege

:newstime

Deutschland geht das Wasser aus

Videoclip • 01:10 Min • Ab 12


Im Landkreis Sigmaringen hat Gülle ein massives Fischsterben verursacht. Mindestens 100 Kilogramm Fisch verendeten in der Ostrach. Die Polizei ermittelt gegen einen 33-Jährigen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Verunreinigung im Landkreis Sigmaringen wurde am Montagnachmittag entdeckt.

  • Betroffen ist ein rund fünf Kilometer langer Flussabschnitt der Ostrach.

  • Mitglieder des Fischereivereins bargen die verendeten Tiere.

Im Landkreis Sigmaringen hat ausgetretene Gülle zahlreiche Fische getötet. Nach Angaben der Polizei wurde die Ostrach auf einer Länge von etwa fünf Kilometern verunreinigt.

Entdeckt wurde der Vorfall am Montagnachmittag in der Gemeinde Ostrach. Behörden und Polizei fanden zahlreiche tote Döbel, Barben und Weißfische mit einem Gesamtgewicht von mindestens 100 Kilogramm. Mitglieder des örtlichen Fischereivereins holten die verendeten Tiere aus dem Wasser.

Mehr Regio-News:

Fischverein birgt tote Tiere

Der Ausgangspunkt der Verschmutzung war offenbar ein nahe gelegenes Feld. Dort hatte ein 33-Jähriger am Sonntag Gülle ausgebracht. Vermutlich führte ein technischer Defekt dazu, dass eine bislang unbekannte Menge Jauche austrat. Die Flüssigkeit floss zunächst in einen Bach und gelangte von dort in die Ostrach.


Ermittlungen laufen

Die Polizei ermittelt jetzt gegen den 33-Jährigen wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung. Die Feuerwehr bereitete das Wasser auf, außerdem wurden die betroffenen Stellen im Fluss ausgebaggert.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa


Mehr entdecken