Verladung von Treibstoff
Öltanker fängt Feuer und löst Großbrand im Hafen in Myanmar aus
Aktualisiert:
von Jacqueline BittlEine gewaltige Rauchsäule stieg in den Himmel, als es in einem Hafen von Myanmar zu einer gewaltigen Explosion kam.
Bild: Sai Aung/HNA/dpa
Ein brennender Öltanker löste in einem Hafen in Myanmar eine Explosion aus, die einen Großbrand verursachte. Bei dem Unfall kamen mindestens zwei Menschen ums Leben, weitere wurden teilweise schwer verletzt. Die Brandursache war die Verladung von Treibstoff.
Am Montagabend (20. April, Ortszeit) kam es in einem Hafen im Norden von Myanmar zu einer gewaltigen Explosion, die einen Großbrand zur Folge hatte. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, elf weitere erlitten teils schwere Verletzungen. Weil viele Verletzte in kritischem Zustand seien, könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es noch weitere Opfer geben werde. Die Explosion wurde ausgelöst, als Treibstoff von dem Tanker umgeladen werden sollte.
Auch in den News:
Extreme Hitze begünstigte das Feuer
Lokale Medien berichteten unter Berufung auf die Behörden, dass die durch die Explosion ausgelösten Flammen schnell auf zahlreiche weitere Schiffe und Boote sowie auf Fahrzeuge im Hafen übergriffen. Auch Anwohner:innen bestätigten der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass sich das Feuer rasant ausbreitete. Im Internet verbreiteten sich Videos, auf denen die gewaltigen schwarzen Rauchsäulen, die in den Himmel stiegen, sichtbar sind.
Wie ein Augenzeuge berichtete, befanden sich an Bord der Schiffe Tausende Ölfässer. Während auf ihnen bereits das Feuer loderte, hätten die Menschen auf vielen Booten noch versucht, zu fliehen und abzulegen. Das Feuer in Homalin in der Region Sagaing sei durch die derzeit extreme Hitze vor Ort noch begünstigt worden und sei immer noch nicht vollständig unter Kontrolle.
In dem Hafen im Norden Myanmars wird vor allem lokaler Handel mit Waren und Treibstoff betrieben, erst im März ereignete sich hier ein ähnlicher Unfall. Damals gerieten zwei Tankboote in Brand und mindestens sechs Menschen kamen ums Leben.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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