Islamistischer Hintergrund?
Mutmaßliche Anschlagspläne auf Weihnachtsmarkt in Niederbayern: Verdächtiger wieder frei
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von dpaDurchfahrtssperren wie diese am Eingang zum Nürnberger Christkindlesmarkt sollen Anschläge mit Fahrzeugen verhindern. (Archivbild)
Bild: Daniel Löb/dpa
Mit einem Auto wollten fünf Männer mutmaßlich einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt verüben – und landeten vorerst in Haft. Warum einer von ihnen jetzt freigekommen ist.
Das Wichtigste in Kürze
Nach dem mutmaßlichen Anschlagsplan auf einen Weihnachtsmarkt in Niederbayern ist ein Verdächtiger wieder auf freiem Fuß.
Der Präventivgewahrsam endete nach einem Monat, die Ermittlungen laufen weiter.
Insgesamt waren fünf Männer festgenommen worden.
Nach den Festnahmen wegen eines mutmaßlichen Anschlagsplans auf einen Weihnachtsmarkt in Niederbayern ist ein Verdächtiger auf freiem Fuß. Der Präventivgewahrsam des Mannes habe am 27. Dezember geendet, der Mann sei entlassen worden, teilte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in München auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.
Das Ermittlungsverfahren gegen den Mann dauere aber an. Weitere Angaben machte der Sprecher mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht.
Insgesamt fünf Festnahmen
Der Mann ist einer von fünf Tatverdächtigen. Die Ermittler:innen gehen von einem islamistischen Motiv aus, wie die Generalstaatsanwaltschaft Mitte Dezember mitteilte. Als Tatwaffe sollte ein Fahrzeug genutzt werden.
Bei den Männern handelt es sich den Angaben nach um einen Ägypter, einen Syrer und drei Marokkaner. Sie hielten sich laut Innenministerium rechtmäßig in Deutschland auf.
Vier Verdächtige waren nach Bekanntwerden des mutmaßlichen Anschlagsplans in Untersuchungshaft genommen worden. Der fünfte Beschuldigte kam bis zum Ende der Weihnachtszeit in Gewahrsam.
In Bayern können Menschen nach einer richterlichen Entscheidung einen Monat lang festgehalten werden, um die Begehung einer Straftat zu verhindern. Dieser Zeitraum kann um höchstens einen weiteren Monat verlängert werden.
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