Kriminalität-Statistik
Mainz/Rheinland-Pfalz: 566 Straftaten an Badestellen registriert
Veröffentlicht:
von Andrea Ege:newstime
Schwimmbäder kämpfen mit Personalmangel
Videoclip • 01:04 Min • Ab 12
Ob Freibad oder Badesee: In Rheinland-Pfalz wurden im letzten Jahr erneut zahlreiche Straftaten gemeldet. Die Statistik zeigt Unterschiede zu den Vorjahren. Vor allem ein Delikt sticht heraus.
Das Wichtigste in Kürze
Insgesamt wurden 566 Straftaten registriert.
2024 lag die Zahl bei 515 Fällen.
Auch Sexualdelikte wurden erfasst.
In Schwimmbädern und an Badestellen in Rheinland-Pfalz sind 2025 insgesamt 566 Straftaten registriert worden. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums in Mainz auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor.
Ein eindeutiger Trend bei den Fallzahlen lässt sich den Angaben zufolge nicht erkennen. Während im Jahr 2024 insgesamt 515 Fälle gezählt wurden, lagen die Zahlen 2023 und 2022 mit 641 beziehungsweise 765 deutlich höher.
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Auch Sexualdelikte
Den größten Anteil der Straftaten machten Diebstähle aus. Im Jahr 2025 wurden 258 entsprechende Fälle registriert. Darüber hinaus wurden 121 sogenannte Rohheitsdelikte beziehungsweise Straftaten gegen die persönliche Freiheit verzeichnet. Dazu zählen unter anderem Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung oder Raub.
Zudem erfasste die Statistik 49 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Darunter befanden sich zwölf Fälle sexueller Belästigung, zwölf Fälle Missbrauch von Kindern sowie drei Vergewaltigungen.
Tatverdächtige überwiegend männlich
Von insgesamt 316 Tatverdächtigen waren laut Ministerium 243 männlich. Insgesamt 108 Personen waren bereits zuvor strafrechtlich in Erscheinung getreten.
Eine detaillierte Aufschlüsselung der Tatorte, also ob es sich um mehr um Freibäder, Schwimmhallen oder andere Badeanstalten handelte, ist nach Angaben des Ministeriums nicht möglich.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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