Nordrhein-Westfalen

Köln: 14-jähriger Trainsurfer erliegt seinen Verletzungen

Aktualisiert:

von Michael Reimers

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Köln: 14-jähriger Trainsurfer verletzt

Videoclip • 32 Sek • Ab 12


Fahrgäste in Köln bemerkten zwei helle Blitze, hörten dann Hilferufe. Der Lokführer stoppte den Zug und fand den Jugendlichen zwischen zwei Waggons. Am Mittwoch erlag der 14-Jährige seinen Verletzungen.

++ Update vom 15. Oktober ++

Am Sonntag (11. Oktober) hat sich ein 14-Jähriger beim sogenannten Trainsurfing lebensgefährlich verletzt. Mehreren Medienberichten zufolge ist der Junge am Mittwoch (14. Oktober) an den Folgen gestorben. Er war auf das Dach eines Regionalzugs gestiegen und erlitt während der Fahrt einen Stromschlag. Nach Polizeiangaben waren 80 Prozent seiner Haut verbrannt. "Der 14‑Jährige ist am Mittwochmittag im Krankenhaus verstorben“, bestätigte ein Polizeisprecher der "Bild".

Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem Trainsurfing. "Bereits die Nähe zu Bahn-Oberleitungen, z. B. durch Klettern auf Bahn-Waggons, genügt für einen Stromüberschlag", schreibt sie. Wer beobachtet, dass jemand einen Stromschlag erleidet, soll der Bundespolizei zufolge nicht sofort hinlaufen, da möglicherweise noch Strom fließt. Stattdessen solle man den Notruf 112 wählen. Zusätzlich rät die Behörde, über ihre Hotline 0800 6 888 000 eine Sperrung des Zugverkehrs zu veranlassen.

++ Ursprünglicher Artikel ++

Ein 14-Jähriger ist in Köln am Sonntagabend (11. Oktober) auf dem Dach eines Regionalzuges durch Stromschläge lebensgefährlich verletzt worden. Das teilt die Polizei gegenüber der Nachrichtenagentur dpa mit. Der Jugendliche war demnach beim sogenannten Trainsurfing auf dem Waggondach mitgefahren und dabei einer Hochspannungsleitung zu nahe gekommen.

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Lokführer stoppt Regionalzug in Köln

Bemerkt wurde der Unfall von Fahrgäst:innen. Sie sahen zwei helle Blitze und hörten kurz darauf Hilferufe. Der Zug wurde daraufhin im Süden der Stadt auf freier Strecke angehalten. Der Triebfahrzeugführer entdeckte den 14-Jährigen schwerstverletzt zwischen zwei Wagen und leitete erste Rettungsmaßnahmen ein.

Er wird in einem Krankenhaus behandelt und schwebt weiter in Lebensgefahr. In dem Zug saßen zum Unfallzeitpunkt etwa 600 Menschen. Sie wurden zum Bahnhof Köln-Süd gebracht, wo ein Ersatzzug bereitstand. Die Strecke blieb drei Stunden gesperrt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Bundespolizei

WDR: "Jugendlicher nach Trainsurfing verstorben"

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