Kriminalität

Schüsse auf Hamburger Shishabar: Spur führt zu Ex-Polizist

Veröffentlicht:

von Andrea Ege

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So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Die Schüsse am frühen Sonntagmorgen auf eine Shishabar in Hamburg sind noch ungeklärt. Jetzt tauchte eine Spur zu einem ehemaligen Polizisten auf – dessen Verschwinden die Ermittler schon seit Monaten beschäftigt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Tatort war die Grindelallee in im Stadtviertel Rotherbaum.

  • Die Fensterfront der Bar wurde zerstört.

  • Jetzt rückt eine geschäftliche Verbindung rückt in den Fokus.

Nach den Schüssen auf eine Shishabar in Hamburg-Rotherbaum führt eine geschäftliche Verbindung zu dem vermissten Ex-Polizisten Daniel M. Ob die Tat mit seinem Verschwinden zusammenhängt, ist bislang unklar.

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Schüsse auf Shishabar "Keyf Lounge"

Unbekannte schossen am frühen Sonntagmorgen auf die Sishabar "Keyf Lounge" an der Grindelallee und zerstörten dabei die Fensterfront. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Die Fahndung verlief bisher erfolglos.

Jetzt tauchte laut der "Hamburger Morgenpost" eine Verbindung zu dem ehemaligen Hamburger Polizisten Daniel M. auf. Er war bis Oktober 2025 Geschäftsführer einer weiteren Firma des Chefs der Shishabar.


Ex-Polizist Daniel M. seit April vermisst

Der 35-Jährige wird seit dem 15. April 2026 vermisst. Zuvor soll es Streit mit einer Personengruppe gegeben haben. Die Polizei geht von einer Entführung aus, Suchaktionen blieben bisher erfolglos. Daniel M. war Anfang 2025 wegen Diebstahls mit Waffen und gewerbsmäßiger Hehlerei zu einer Bewährungsstrafe verurteilt und anschließend aus dem Polizeidienst entlassen worden.

Weitere Einschusslöcher entdeckt

Wenige Stunden nach der Tat wurden Einschusslöcher an einem Großhandel für veganen Döner in Barmbek-Nord entdeckt. BDK-Landeschef Jan Reinecke warnt vor einem "Wettrüsten" im kriminellen Milieu, die CDU fordert mehr Personal für Polizei und Staatsanwaltschaft sowie eine Analyse des illegalen Waffenhandels.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Hamburger Morgenpost


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