"Cold Case"

Frankfurt: Tote Jugendliche aus Main identifiziert - Vater in U-Haft

Veröffentlicht:

von dpa

:newstime

So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


- Anzeige -
- Anzeige -

Im Frankfurter Main hat die Leiche einer 16-Jährigen die Ermittler für 25 Jahre vor ein Rätsel gestellt. Im "Cold Case" erfolgte jedoch nun dank neuer Hinweise eine Festnahme: Ihr Vater soll sie getötet haben.

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Jahr 2001 wurde im Frankfurter Main eine tote 16-Jährige gefunden.

  • Ihre Identität blieb fast 25 Jahre lang unbekannt.

  • Die Polizei hat nun ihren Vater festgenommen.

Rund 25 Jahre, nachdem eine Frauenleiche in Frankfurt im Main entdeckt wurde, ist die Identität der Toten geklärt und ihr Vater festgenommen worden. Der 67-Jährige werde dringend verdächtigt, vor fast 25 Jahren seine damals 16-jährige Tochter getötet und deren Leichnam in den Main geworfen zu haben, teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamt gemeinsam mit.

Der deutsche Staatsangehörige, der in Pakistan geboren wurde, war nach der Festnahme in der vergangenen Woche direkt einem Haftrichter vorgeführt worden und sitzt nun in Untersuchungshaft.

- Anzeige -
- Anzeige -

Fahndungskampagne sorgt für Ermittlungserfolg

Die Leiche der 16-Jährigen war am Nachmittag des 31. Juli 2001 im Fluss treibend von Passanten entdeckt worden. Ihre Identität war jahrzehntelang unbekannt geblieben – bis jetzt. "Die entscheidenden Hinweise ergaben sich durch die internationale Kampagne "Identify Me", im Rahmen derer im Oktober 2024 dazu aufgerufen wurde, Hinweise auf die Identität des "Mädchens aus dem Main" und zur Ermittlung des Täters zu geben", hieß es.

Den Ermittlungen zufolge soll der 67-Jährige seine Tochter zwischen dem 28. und 31. Juli 2001 in der damaligen Familienwohnung in Offenbach durch eine Vielzahl brutaler Schläge getötet haben. Danach soll er den Leichnam der 16-Jährigen in ein Bettlaken eingewickelt, verschnürt und an einem Sonnenschirmständer befestigt haben – und diesen dann in Frankfurt in den Main geworfen haben.

Auch in den News:

- Anzeige -
- Anzeige -

Mehr entdecken