Tier abtransportiert

Finnwal strandet vor französischer Insel – und verendet unter rätselhaften Umständen

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

:newstime

Der Wal "Timmy" wird obduziert (30. Mai)

Videoclip • 01:20 Min • Ab 12


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Ein 15 Tonnen schweres Finnwal-Weibchen ist vor der westfranzösischen Insel Île de Ré gestrandet und kurz darauf gestorben. Was war die Todesursache?

Das Wichtigste in Kürze

  • Vor der französischen Atlantikinsel Île de Ré ist ein 15 Tonnen schweres Finnwal-Weibchen gestrandet und gestorben.

  • Die Todesursache ist noch ungeklärt.

  • Der gigantische Kadaver musste mit einem Kran geborgen werden.

Vor der malerischen Atlantikküste Westfrankreichs hat sich am Wochenende ein tragisches Naturschauspiel ereignet: Ein weiblicher Finnwal geriet am Freitagabend in Strandnähe der Île de Ré und verstarb in der Nacht zum Samstag (30. Mai). Was genau zum Tod des imposanten Meeressäugers führte, ist nach Angaben der örtlichen Präfektur noch ungeklärt.

Die Bergung des 15-Tonnen-Kolosses stellte die Behörden vor erhebliche Herausforderungen. Noch am Samstagabend rückten Einsatzkräfte mit schwerem Gerät an: Ein Kran hievte den massiven Tierkörper auf einen Lastwagen-Anhänger. Bildaufnahmen dokumentieren das Ausmaß der Aktion – der Walkadaver ragte deutlich über die Ladefläche des Transportfahrzeugs hinaus.

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Dritte Walstrandung in über 100 Jahren

Für die Île de Ré ist eine solche Strandung ein seltenes Ereignis. Französische Medien berichten, dass es erst das dritte Mal seit 1920 war, dass ein Finnwal an den Küsten der Insel angeschwemmt wurde – nach einem Vorfall im Jahr 2017.

Finnwale gehören zu den größten Meeressäugern der Welt und sind in den Ozeanen weltweit verbreitet. Strandungen dieser majestätischen Tiere werfen regelmäßig Fragen nach den Ursachen auf – von Navigationsproblemen über Krankheiten bis hin zu menschlichen Einflüssen wie Schiffskollisionen oder Fischernetzen.

Der Fall erinnert an den Buckelwal Timmy, dessen Kadaver Mitte Mai vor der dänischen Insel Anholt entdeckt wurde. Zuvor war das tonnenschwere Tier an der Ostsee gestrandet und nach einer tagelangen Rettungsaktion in der Nordsee freigesetzt worden.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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