Dolomiten
Felssturz bei Cortina: Wanderwege gesperrt – Staubschleier behindert Bergrettung
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von Michael Reimers:newstime
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Videoclip • 01:13 Min • Ab 12
Ein lauter Knall, dann eine riesige Staubwolke: Am italienischen Berg Tofana di Dentro bei Cortina d'Ampezzo sind große Gesteinsmassen abgebrochen. Gewaltige Staubwolken erschwerten den Einsatz von Rettungskräften.
Das Wichtigste in Kürze
An der Tofana di Dentro bei Cortina sind gewaltige Felsmassen abgebrochen.
Eine dichte Staubwolke erschwerte die Arbeit der Bergrettung.
Wanderwege sind gesperrt, Hinweise auf Verschüttete gibt es bislang nicht.
Ein gewaltiger Felssturz hat am Sonntagnachmittag (4. Oktober) die Dolomiten erschüttert. Wie die "Berliner Morgenpost" unter Berufung auf die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet, lösten sich an der Nordseite der Tofana di Dentro westlich von Cortina d'Ampezzo große Mengen Gestein. Sie seien in Richtung Val Travenanzes gestürzt.
Augenzeug:innen hätten laut dem Sender Rai News gegen 15 Uhr einen lauten Knall gehört. Danach sei eine mächtige weiße Staubwolke über dem Berg aufgestiegen.
Auch in den News:
Schwierige Mission für Einsatzkräfte
Die Rettungskräfte erkundeten das Gebiet dem Bericht zufolge nach dem Vorfall aus der Luft und mit Drohnen. Ein Notarzthubschrauber aus Pieve di Cadore mit Bergretter:innen der Finanzwache aus Cortina habe sich der Abbruchstelle nähern wollen.
Der Staub habe die Sicht jedoch so stark eingeschränkt, dass ein Anflug zunächst nicht möglich gewesen sei. Die weiteren Kontrollen liefen deshalb per Drohne und vom Boden aus.
Das Ergebnis dieser Kontrollen: Es gebe keine Anzeichen, dass Wanderer:innen oder Bergsteiger:innen unter den Felsmassen eingeschlossen seien. Die Suchflüge wurden beendet.
Wanderwege vorsorglich gesperrt
Mehrere Wanderwege in der Region sind laut den Berichten vom Geröll betroffen und vorsorglich gesperrt. Dazu zählen demnach der Weg 401 durch das Val Travenanzes und der Bereich der Cengia Paolina.
Wann die Routen wieder freigegeben werden, ist bislang offen. Wer in der Gegend wandern will, sollte sich vorab bei den örtlichen Behörden über den aktuellen Stand informieren.
Verwendete Quellen:
Berliner Morgenpost: "Gewaltiger Felssturz bei Cortina: Staubwolke erschwert Einsatz der Bergrettung"
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