Rückkehr nach Deutschland

Europride 2029 kommt nach Dresden

Veröffentlicht:

von Michael Reimers

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Videoclip • 01:04 Min • Ab 12


25 Jahre nach Hamburg kommt eines der größten queeren Events Europas zurück nach Deutschland. Die Bewerbung aus Sachsen um die Europride 2029 setzte sich durch.

Dresden richtet 2029 die Europride aus. Das teilte der CSD Dresden nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur mit. Die sächsische Bewerbung setzte sich am Samstag bei der Jahreshauptversammlung der European Pride Organisers Association in Magdeburg durch. Für Deutschland ist es die Rückkehr nach einem Vierteljahrhundert: Zuletzt war die Veranstaltung 2004 in Hamburg zu Gast.

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Ausgerichtet wird die Europride seit 1992 in wechselnden europäischen Städten. Zum Programm gehören neben einer Demonstration politische und kulturelle Veranstaltungen. "Das ist für uns mehr als der Zuschlag für ein großes Event", sagte Ronald Zenker, Vorstandssprecher des CSD Dresden, laut Mitteilung. "Wir wollen zeigen, was möglich ist, wenn eine Community nicht nur Mauern beschreibt, sondern Brücken baut. Zwischen Ost und West. Zwischen unterschiedlichen Erfahrungen. Zwischen Dresden und Europa."

Dabei hatte der CSD in Dresden zuletzt mit massiven Problemen zu kämpfen. Die Landesdirektion Sachsen wies die Stadt Dresden in diesem Jahr an, dem dreitägigen CSD-Straßenfest auf dem Altmarkt den Versammlungsstatus abzuerkennen. Damit hätte der Verein Sperrungen, Sicherheit und Reinigung selbst bezahlen müssen. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht kippte die Einstufung am 2. Juni 2026 vorläufig. Beim Dresdner CSD am 31. Mai 2025 kam es zudem zu einem Aufmarsch von rund 150 Rechtsextremen. Die Polizei stoppte den Aufzug zwischenzeitlich wegen mehrerer Straftaten.


Verwendete Quellen:

Nachritenagentur dpa

CSD Dresden

LTO: "Wann Feiern auch Demon­s­trieren ist"

CeMAS und democ

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