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Deutschland wächst um 8,2 Meter – warum sich die Grenze zur Schweiz verschiebt

Veröffentlicht:

von Jonas Bellermann

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Videoclip • 01:03 Min • Ab 12


Auf einer historischen Holzbrücke am Rhein beginnt Deutschland plötzlich 8,2 Meter früher als bisher. Dahinter steckt keine Gebietsreform, sondern eine neue Vermessung der Grenze.

Neuer Grenzstrich auf der Holzbrücke

Wer die Holzbrücke zwischen Bad Säckingen und dem schweizerischen Stein überquert, stößt auf eine ungewöhnliche Veränderung: Ein neuer weißer Grenzstrich zeigt an, dass Deutschland auf der Brücke nun 8,2 Meter früher beginnt als bisher.

Der Grund dafür ist allerdings keine Veränderung der Staatsgrenzen. Wie die "Badische Zeitung" berichtet, wurde der Grenzverlauf entsprechend der geltenden Regeln neu festgelegt. Bislang orientierte sich die Grenze an der tiefsten Stelle des Rheins, dem sogenannten Talweg. Da sich dieser durch die Strömung im Laufe der Zeit verändern kann, dient nun die exakt vermessene Rheinmittellinie als neue Grundlage.

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Auch eine Rheininsel wechselt die Seite

Die neue Vermessung hat noch einen weiteren Effekt: Die kleine Fridolininsel liegt nun vollständig auf deutschem Staatsgebiet. Auch das berichtet die "Badische Zeitung".

Der auf der Brücke angebrachte weiße Strich zeigt den neuen Grenzverlauf allerdings nicht millimetergenau an. Er wurde aus praktischen Gründen entlang einer Holzdielenkante angebracht. Die offiziellen Vermessungspunkte liegen deshalb einige Zentimeter daneben.

Unterm Strich gilt: Deutschland ist nicht tatsächlich größer geworden. Sichtbar verändert hat sich lediglich die Markierung einer Grenze, deren Verlauf jetzt präziser vermessen wurde.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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