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Gescheiterte Hinrichtung: Christa Pike nach Giftspritzen in kritischem Zustand

Veröffentlicht:

von Benedict Hottner

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Christa Pike nach Hinrichtungsversuch in kritischem Zustand

Videoclip • 01:10 Min • Ab 12


Eine Hinrichtung im US-Bundesstaat Tennessee ist gescheitert. Die verurteilte Christa Pike überlebte die Giftspritze und befindet sich jetzt in kritischem Zustand.

Die verurteilte Mörderin Christa Pike hat eine Hinrichtung mit der Giftspritze überlebt. Nach Angaben ihrer Anwälte war die 50-Jährige nach der Verabreichung von zwei Dosen Pentobarbital weiterhin am Leben und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ihr Anwalt Randy Spivey erklärte, Pike habe noch geatmet und gesprochen. Außerdem seien Verfärbungen an ihrem Arm und Blasen beziehungsweise Verbrennungen festgestellt worden. Wie es zu dem gescheiterten Hinrichtungsversuch kommen konnte, soll nun untersucht werden.

Von der "New York Times" befragte Ärzt:innen vermuten, dass das Medikament möglicherweise nicht vollständig in die Blutbahn gelangt sein könnte, sondern teilweise ins Gewebe. Eine offizielle Erklärung dafür gibt es bislang nicht.

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Gouverneur setzt Hinrichtungen aus

Der Vorfall hat Konsequenzen für die weitere Vollstreckung von Todesurteilen in Tennessee. Gouverneur Bill Lee kündigte eine externe Untersuchung an. Außerdem sollen im Bundesstaat bis zum Ende des Jahres keine weiteren Hinrichtungen stattfinden. Die Behörden sollen damit klären, wie es zu dem gescheiterten Hinrichtungsversuch kommen konnte.

Christa Pike war 1996 wegen des Mordes an einer 19-jährigen Frau zum Tode verurteilt worden. Zum Zeitpunkt der Tat war Pike selbst 18 Jahre alt. Sie sitzt seit Jahrzehnten in der Todeszelle. Bereits im Mai war in Tennessee eine weitere Hinrichtung mit der Giftspritze gescheitert.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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