Milliardendeal
Thyssenkrupp-Aktie durch Milliardendeal von Kone und TK Elevator beflügelt
Aktualisiert:
von Jacqueline Bittl:newstime
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Videoclip • 01:05 Min • Ab 12
Der Aufzughersteller Kone will TK Elevator, an dem Thyssenkrupp noch beteiligt ist, übernehmen. Weil Kone damit zum globalen Riesen werden würde, ist die Branche in Aufruhr. Der Abschluss wird aber erst nächstes Jahr erfolgen.
Für fast 30 Milliarden Euro übernimmt der finnische Aufzughersteller Kone den deutschen Wettbewerber TK Elevator (TKE) von den Finanzinvestoren Cinven und Advent. Die Transaktion bewertet die ehemalige Aufzugsparte von Thyssenkrupp mit 29,4 Milliarden Euro inklusive Schulden, wie die Parteien mitteilten. Die Übernahme soll in bar und neuen Kone-Aktien erfolgen, hieß es. Mit einem Abschluss wird frühestens im zweiten Quartal 2027 gerechnet.
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Der Zusammenschluss würde Kones Größe fast verdoppeln. Das neue Unternehmen mit mehr als 100.000 Mitarbeiter:innen käme auf einen Jahresumsatz von rund 20,5 Milliarden Euro. "Gemeinsam würden wir unseren Kunden, unseren Mitarbeitenden und den Städten, in denen wir tätig sind, das Beste beider Unternehmen bieten", sagte TKE-Chef Uday Yadav. "Der beste Teil unserer Geschichte liegt noch vor uns."
TKE gehörte bis 2020 zum Industriekonzern Thyssenkrupp, der die Mehrheit an dem Unternehmen dann für 17,2 Milliarden Euro an Cinven und Advent verkaufte. Thyssenkrupp ist noch an TKE beteiligt. Man prüfe Auswirkungen auf die eigene Beteiligung, teilte das Unternehmen nun mit. Ob nun Thyssenkrupp zum Kone-Aktionär wird, ist offen. "Wir prüfen die genauen Implikationen auf unseren Anteil an TK Elevator", sagte ein Sprecher. Die Aktien von Thyssenkrupp legten an der Börse deutlich zu. Die Papiere stiegen am Morgen um bis zu acht Prozent an.
Kone hatte damals schon mit Hilfe des Finanzinvestors CVC einen Versuch unternommen, TK Elevator zu übernehmen, kam aber nicht zum Zuge.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
Nachrichtenagentur Reuters
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