Porträt
Elon Musk: Wie der Tesla- und SpaceX-Chef zum reichsten Menschen der Welt wurde
Aktualisiert:
von Jacqueline Bittl:newstime
Musks SpaceX steht vor Mega-Börsengang
Videoclip • 01:40 Min • Ab 12
Egal ob Internet, Raumfahrt oder E-Autos – was Elon Musk in die Hand nimmt, ist meist von Erfolg gekrönt. Der Selfmade-Milliardär gilt als der reichste Mensch und scheint jetzt auch politisch Fuß fassen zu wollen.
Steckbrief
Name: Elon Reeve Musk
Geburtsdatum: 28. Juni 1971
Beruf: Unternehmer (CEO von Tesla, SpaceX und der Online-Plattform X) und ehem. Chefberater des Präsidenten der USA
Ausbildung: Bachelor of Science in Physik und Bachelor of Arts in Wirtschaftswissenschaften an der Wharton School der UPenn
Geburtsort: Pretoria, Südafrika
Wohnort: Boca Chica/Starbase, Texas und Austin, Texas
Familienstand: geschieden, 12 - 14 Kinder (nicht exakt öffentlich bekannt)
Elon Musk: Vom Mobbingopfer zum Multimilliardär
Tesla, X, SpaceX, reichster Mensch der Welt: Kaum ein Tag vergeht, an dem der Name Elon Musk nicht in den Nachrichten auftaucht. Doch wer ist der Mann, der 44 Milliarden US-Dollar in eine Social-Media-Plattform steckte und dem kein Ziel unerreichbar erscheint – nicht einmal der Mars?
Elon Musk wurde am 28. Juni 1971 in Pretoria, Südafrika geboren. Seine Mutter ist das kanadischstämmige Model Maye Musk, sein Vater Errol Musk stammt aus Südafrika und ist Maschinenbauingenieur. Als sich Musks Eltern 1980 scheiden ließen, blieb er bei seinem Vater in Südafrika. Wie unter Anderem der "Stern" berichtete, wuchs er dort jedoch unter schwierigen Verhältnissen auf: In der Schule wurde er regelmäßig Opfer von gewaltsamem Mobbing und musste als Folge sogar im Krankenhaus behandelt werden.
Er hat fast jede böse Sache getan, die man sich vorstellen kann.
Der junge Musk widmete sich mit Vorlieb dem Lesen, doch besonderes Interesse entwickelte er an Computern und Programmiersprachen. Mit zwölf Jahren hatte Elon Musk bereits ein Videospiel entwickelt und damit bereits sein erstes Geld verdient: Er verkaufte das Spiel namens "Blaster" an eine Computerzeitschrift.
Musk war 17 Jahre alt, als er mit seinem Bruder Kimbal nach Kanada ging, um dem Wehrdienst in Südafrika zu entgehen. Dort schrieb sich Musk an der Queen’s University in Kingston ein. Später wechselte er an die University of Pennsylvania in Philadelphia, USA.
Er schloss sein Studium mit einem Bachelor in Physik und Wirtschaftswissenschaften ab. 1995 verschlug es den ehrgeizigen Studenten dann an die Stanford University im kalifornischen Palo Alto, wo er zu einem Ph.D-Programm in Physik zugelassen wurde. Dieses brach er allerdings bereits nach zwei Tagen ab, um ein Start-Up-Unternehmen zu gründen.
Auch in den News:
Elon Musk und Tesla: Eine Erfolgsgeschichte
Den meisten dürfte Elon Musk vor allem auch durch Tesla bekannt sein. Diese Erfolgsgeschichte nahm bereits im Frühjahr 2004 ihren Anfang. Damals investierte Musk in den auf die Produktion von Elektroautos spezialisierten Fahrzeughersteller Tesla, der 2003 von Martin Eberhard und Marc Tarpenning gegründet wurde. Teslas Mission laut ihrem Xing-Profil: beweisen, "dass Elektrofahrzeuge keinen Kompromiss bedeuten, sondern mehr Leistung, Beschleunigung und Fahrspaß als Benziner bieten können". Musk wurde später Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens, heute ist er der Vorstandschef des Konzerns (CEO). 2021 legte sich der Milliardär einen speziellen Titel zu, er sei nun "Technoking of Tesla".
Tesla entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zum prägendsten Elektrofahrzeug-Unternehmen der Welt, auch wenn die Entwicklung von Tesla nicht ohne Schwierigkeiten verlief. Wie die dpa berichtet, stand Tesla vor ein paar Jahren noch kurz vor der Pleite. Heute, im Jahr 2026 hat das Unternehmen einen Börsenwert von rund 1,23 Billionen US-Dollar (rund 1,05 Milliarden Euro), Musk besitzt rund ein Fünftel (ca. 20 Prozent) der Tesla-Aktien.
Sein erster großer Erfolg mit Tesla war das Modell Roadster, bei dem es sich um das weltweit erste elektrische Serienfahrzeug mit einem Batteriesystem aus Lithium-Ionen-Zellen handelt. Es folgten das Model S, Model X im Jahr 2016, Model 3 und 2019 das Model Y. Ende 2023 lieferte Tesla die ersten Modelle des seit Jahren angekündigten, futuristisch aussehenden Cybertruck aus. Die Produktion des Model S, dem ersten komplett im eigenen Haus entwickelten Fahrzeug, wurde Anfang 2026 eingestellt. Auch das Model X, bekannt für seine markanten Flügeltüren, wurde 2026 eingestellt. Nach einem Bericht der dpa wurden die beiden Modelle eingestellt, um Kapazitäten für die Roboter-Produktion zu ermöglichen.
Wie Tesla auf ihrer Website berichten, produzieren sie heute auch Energiespeichersysteme für private Haushalte und Unternehmen. In Deutschland sind Tesla und Elon Musk mit dem Bau der Tesla GigaFactory Berlin-Brandenburg ins Gespräch gekommen. Dabei handelt es sich um ein riesiges Tesla-Werk, das Musk 2020 in Grünheide bauen ließ. Die Fabrik stand vor allem wegen des hohen Wasserverbrauchs in der Kritik.
Nach der US-Wahl im November 2024 stiegt die Tesla-Aktie immer weiter - und macht Firmenchef und Großaktionär Elon Musk noch reicher. Mitte November 2024 lag der Wert der Tesla-Aktie bei 350 Dollar. Das Unternehmen war damit an der Börse über 1,1 Billionen Dollar wert.
Elon Musk – Vor Tesla setzte er Meilensteine mit PayPal und SpaceX
Nach einem Bericht des Nachrichtenportals "Nau.ch", gründete Elon Musk 1995 gemeinsam mit seinem Bruder Kimbal sein erstes Internetunternehmen namens Zip2 anstatt sich einer akademischen Karriere zu widmen. Dabei handelte es sich um ein Start-up, das Inhalte für Medienunternehmen zur Verfügung stellte und lizenzierte. 1999 wurde es für satte 307 Millionen US-Dollar an den Computerhersteller Compaq verkauft, ein damaliger Rekordpreis für ein Internetunternehmen. Der Deal brachte Musk ein Vermögen von 22 Millionen Dollar ein.
Kein Grund für Elon Musk, sich auszuruhen: Seine Karriere kam dadurch erst so richtig in Gang. Noch im selben Jahr gründete er das Unternehmen X.com. Ein Unternehmen basierend auf einem Onlinebezahlsystem, das per Mailverkehr gesteuert wurde. Ein Jahr später fusionierte X.com mit Confinity, das sich auf das Bezahlsystem PayPal spezialisierte. 2002 kaufte eBay das fusionierte Unternehmen für 1,5 Milliarden Dollar auf. Mit einem Anteil von 11,7 Prozent erzielte Musk dabei den größten persönlichen Gewinn.
Im Jahr 2002 begann der Milliardär von Siedlungen auf dem Mars und anderen Planeten zu träumen. Also gründete Elon Musk das Raumfahrt- und Telekommunikationsunternehmen SpaceX. Dort fungiert er jedoch nicht nur als CEO, sondern auch als Raketen-Chefdesigner. Das Unternehmen mauserte sich innerhalb weniger Jahre zu einem weltweit führenden Anbieter von orbitalen Raketenstarts. SpaceX wurde mit der Rakete Falcon 9 und dem Raumschiff Dragon zudem zu einem bedeutenden Versorger der Internationalen Raumstation (ISS). Seit September 2021 werden auch Privatpersonen mit dem Unternehmen ins All befördert. SpaceX wurde unter anderem mit dem Ziel gegründet, Technologien wie das Starship-Raketenprojekt zu entwickeln. Dieses soll es möglich machen, den Mars zu kolonisieren.
Mit SpaceX erfüllte sich Elon Musk auch einen sehr persönlichen Traum
Mit SpaceX will Elon Musk auch den Weltraum erobern.
Bild: AP/dpa
2004 stieg der Unternehmer ins Geschäft der Elektroautos ein und investierte in den Fahrzeughersteller Tesla. Musk ist heute CEO und "Product Architect" des Unternehmens.
Ein weiteres Projekt von Musk: Hyperloop. Dabei handelt es sich um ein Hochgeschwindigkeitsverkehrssystem, bei dem sich Kapseln in einer Röhre auf Luftkissen gleitend mit nahezu Schallgeschwindigkeit fortbewegen. Elon Musk stellte es erstmals 2013 vor und erklärte, damit könne eine 600 Kilometer lange Strecke in 35 Minuten überwunden werden. Das sei deutlich schneller und umweltfreundlicher als beispielsweise mit dem Flugzeug zu reisen.
Doch Elon Musk probierte im Laufe der Jahre noch weitere Geschäftsbereiche aus. Wie "Nau.ch" berichtete, widmete er sich im Jahr 2015 dem Thema künstliche Intelligenz und gründete die Firma OpenAI. Das Softwareunternehmen sollte der Allgemeinheit dienen und Forschungen zur KI veröffentlichen. Musk zog sich 2019 wegen Meinungsverschiedenheiten aus dem Unternehmen zurück.
Auch Neuralink soll der Forschung neue Chancen ermöglichen, Musk gründete diese Firma 2016. Das US-amerikanische Neurotechnologie-Unternehmen soll untersuchen, ob Maschinen mit dem menschlichen Gehirn verbunden werden können.
Musk probierte sich auch an einem satirischen Projekt und gründete 2018 später Thud. Das Medienunternehmen sollte satirischen Unterhaltungszwecken dienen, auf ihrer Webseite konnte man zum Beispiel Persönlichkeitstests oder YouTube-Videos finden. Schon vier Jahre nach Gründung wurde das Comedy-Projekt allerdings wieder beendet.
Es gab Zeiten, in denen ich die Fabrik für drei oder vier Tage nicht verlassen habe
Elon Musk – Seine Unternehmen
Sein Startkapital verdiente Musk einst als Mitgründer des Bezahldienstes PayPal. Bei seinem Start-up Neuralink lässt er an Gehirnimplantaten forschen, die Menschen mit Computern vernetzen sollen. Zudem betreibt er mit der KI-Firma xAI, die den Chatbot Grok entwickelt, einen Rivalen von OpenAI. Elon Musk hat aber mehrere bedeutende Unternehmen gegründet und führt diese teilweise noch heute:
Gegründete Unternehmen:
PayPal: Musk war Mitgründer des Bezahldienstes. Die Übernahme der Firma durch eBay im Jahr 2002 brachte ihm ein Vermögen ein.
Tesla: Musk ist Gründer des Elektroauto-Herstellers Tesla. Das Unternehmen hat Elektroautos attraktiv gemacht und etablierte Autoriesen unter Druck gesetzt.
SpaceX: Musk gründete das Raumfahrtunternehmen SpaceX Die Firma schafft es, Raketenstufen zum Wiederverwenden zu landen und ist einer der Hauptauftragnehmer der NASA im Rahmen des "Artemis"-Programms.
Neuralink: Bei diesem Start-up lässt Musk an Gehirnimplantaten forschen, die Menschen mit Computern vernetzen sollen.
xAI: Musk betreibt die KI-Firma xAI, die den Chatbot Grok entwickelt.
X (ehemals Twitter): Musk kaufte Twitter im Oktober 2022 für rund 44 Milliarden Dollar und benannte die Plattform später in X um.
Weitere Beteiligungen:
OpenAI: Musk war 2015 unter den Gründern von OpenAI, schied jedoch 2018 nach einem Richtungsstreit aus.
Das Kapitel X (ehemals Twitter)
In den Fokus geriet Elon Musk auch durch seine Übernahme von Twitter. Anfang April 2022 wurde Musk, der den Kurznachrichtendienst selbst sehr aktiv nutzt, als größter Aktionär von Twitter genannt - er hält 9,2 Prozent am Unternehmen, das entspricht 73,5 Millionen Aktien. Mitte April entschied er sich, die ganze Plattform für 44 Milliarden US-Dollar zu kaufen. Musk kündigte an, Twitter zu einer "globalen Plattform für Redefreiheit" machen zu wollen. Zuvor hatte er Twitter wiederholt Zensur vorgeworfen, da das Unternehmen selbst gemäß eigenen Richtlinien von Nutzer:innen verfasste Beiträge gelöscht oder mit einem Hinweis versehen hatte, wenn diese Unwahrheiten oder Falschinformationen enthielten.
Im Juli 2022 wurde jedoch bekannt, dass Musk den Kauf von Twitter abgebrochen habe. Der Grund: Ihm zufolge seien ihm ungenügende Angaben zur Zahl von Spam- und Fake-Accounts geliefert worden. Twitter wiederum wollte rechtlich gegen den Kaufabbruch vorgehen. Es folgte ein monatelanges Hin und Her, im Oktober 2022 war es dann so weit: Musk kaufte Twitter für 44 Milliarden US-Dollar. In einer ersten Amtshandlung entließ er alle hochrangigen Manager und einen Großteil des Personals. Von ehemals 7500 Mitarbeiter:innen arbeiten heute noch 1500 dort. Daher kommt es immer wieder zu technischen Ausfällen, da qualifiziertes Personal fehlt. Im folgenden Jahr führte Musk diverse Neuerungen ein, die durchweg kritisch betrachtet werden. Der blaue Verifikations-Haken, der die Echtheit eines Profils bestätigt, muss nun mit bis zu 14,99 US-Dollar pro Monat bezahlt werden. Das Problem dabei ist, dass nicht mehr richtig überprüft wird, ob der Account wirklich echt ist. Außerdem hat Musk mit dem Argument der Redefreiheit gesperrte Profile mit extremen Positionen reaktiviert, das bekannteste Beispiel ist Donald Trump. Da Content-Moderation nur noch sehr reduziert stattfindet, mehren sich rassistische, extremistische Posts und Falschinformationen. Die auffälligste Änderung fand im Juli 2023 statt: Musk benannte die mehr als 15 Jahre alte Marke mit weltweiter Bekanntheit in X um.
Seit Elon Musk X (ehemals Twitter) übernommen hat, kämpft der Mikroblogging-Gigant nicht nur mit Imageproblemen, auch wirtschaftlich geht es bergab. Innerhalb eines Jahres soll sich der Wert des Unternehmens halbiert haben. Grund ist ein Rückgang der Werbeerlöse, da zahlreiche Unternehmen die Plattform verlassen, weil sie ein negatives Umfeld für ihre Marke fürchten. Im November 2023 reagierte Musk auf einen antisemitischen Post mit einem positiven Kommentar, was dazu führte, dass große Werbekunden wie IBM, Disney, Apple und Warner Brothers ihre Werbeschaltung zurückzogen. Bei einer Veranstaltung der New York Times wurde Musk daraufhin ausfällig gegenüber seinen ehemaligen Werbekunden: "Wenn jemand versucht, mich mit Anzeigen zu erpressen? Mich mit Geld zu erpressen? Go fuck yourself!"
Der Tech-Milliardär als Trump-Berater – So tickt der reichste Mensch der Welt
Mit seinen Unternehmen hat Elon Musk Neues gewagt. Und das zahlt sich aus: Er wurde zum mehrfachen Milliardär und zu einem der vermögendsten US-Amerikaner. Bereits im Jahr 2015 belegte Musk Platz 25 der reichsten Menschen der Welt. 2019 spendete er bereits eine Million US-Dollar an ein gemeinnütziges Projekt namens TeamTrees. Die Aktion der Arbor Day Foundation und des YouTubers MrBeast hatte es sich zum Ziel gesetzt, eine Million Bäume zu pflanzen. 2020 beschloss Musk trotz seines Reichtums, dass er all seine Besitztümer verkaufen wolle. Er wolle außerdem "kein Haus mehr besitzen". Im August 2021 berichtete der "Business Insider", dass Musk wohl in einem Tiny House im Wert von 50.000 Dollar lebe. Dieses soll er von SpaceX mieten.
Auf der Forbes-Liste vom März 2026 steht Elon Musk zum zweiten Mal in Folge mit einem geschätzten Vermögen von 839 Milliarden Dollar an der Spitze. Er ist der erste Mensch, der jemals die 800-Milliarden-Dollar-Marke überschritten hat und damit der reichste Mensch der Welt. Sein Vermögen stieg gegenüber dem Vorjahr um eine halbe Billion US-Dollar, hauptsächlich durch den Wertanstieg bei SpaceX.
Elon Musk bei der Amtseinführung von Donald Trump am 20. Januar 2025.
Bild: IMAGO/UPI Photo
Auch im Ukraine-Krieg erwies sich Musk als hilfsbereit: Nach dem russischen Angriff im Februar 2022 stellte Musk der Ukraine kostenlose Starlink-Systeme zur Verfügung. Das Satelliten-Netzwerk gehört ebenfalls zu SpaceX. Die Systeme schaffen schnelle Internetverbindungen direkt über eigene Satelliten und helfen den Ukrainern seither, wenn die herkömmlichen Telekommunikationsnetze ausfallen sollten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bedankte sich über Twitter für die Hilfe, die Kommunikation in seinem Land aufrechtzuerhalten.
Schon während des Wahlkampfes um die US-Wahl 2024 nahm Elon Musk eine bezeichnende Rolle im Team von Donald Trump ein. Der Tesla-Chef war bei gemeinsamen Wahlkampfauftritten mit Trump zu sehen und spendete mindestens 250 Millionen Dollar an den Republikaner.
Nach der Vereidigung von Donald Trump als 47. US-Präsident soll der gebürtige Südafrikaner nun eine zentrale Rolle in der Trump-Administration bekommen. Unternehmer Elon Musk soll Trump bei der Kürzung der Regierungsausgaben helfen. Er soll die Führung eines speziell dafür geschaffenen Beratungsgremiums übernehmen. Dieses "Department of Government Efficiency" soll nicht Teil der Regierung sein, aber mit dem Weißen Haus zusammenarbeiten, "um großangelegte Strukturreformen voranzutreiben". Die Arbeit soll demnach bis Juli 2026 abgeschlossen sein.
FAQ: Elon Musk
Elon Musk hat das Asperger-Syndrom. Wie die dpa berichtete, gab er dies im Mai 2021 selbst im US-Fernsehen bekannt, als er die Unterhaltungsshow "Saturday Night Live" beim Sender NBC moderierte. Das Asperger-Syndrom gilt als eine Ausprägung auf dem Autismus-Spektrum. Autismus kann laut den diagnostischen Kriterien bedeuten, dass Betroffene in sozialen und kommunikativen Fähigkeiten eingeschränkt sind. Asperger oder sogenannter hochfunktionierender Autismus wird oft mit einer höheren Intelligenz als "klassischer" Autismus in Verbindung gebracht.
Mindestens 14 Kinder mit vier Frauen hat Elon Musk laut einem Bericht des "Wall Street Journal". Die tatsächliche Zahl könnte jedoch höher liegen – es gibt teilweise Streits um Vaterschaft und Sorgerecht.
Elon Musks Vermögen wird vom Magazin "Forbes" (Ausgabe März 2026) auf 839 Milliarden Dollar geschätzt. Musk belegt zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz auf der Jahresliste der Milliardäre. Sein Vermögen besteht hauptsächlich aus Aktien des Elektroauto-Herstellers Tesla und der Raumfahrt-Firma SpaceX. "Forbes" zufolge ist Musk auf dem besten Weg, der erste Billionär der Welt zu werden.
Laut dpa ggehören Elon Musk rund ein Fünftel (etwa 20 Prozent) von Tesla. Diese Beteiligung ist rund 250 Milliarden Dollar (etwa 213 Mrd. Euro) wert. Er strebt jedoch schon seit Jahren eine Beteiligung von 25 Prozent an, um seine Position im Unternehmen zu festigen.
Neben Tesla, dem Elektroauto-Hersteller, gehören Elon Musk auch SpaceX, die Weltraum- und Raumfahrtfirma, die Online-Plattform X (ehemals Twitter) und xAI, eine KI-Firma, die den Chatbot Grok entwickelte. Zudem war Musk 2015 unter den Gründern von OpenAI, schied jedoch 2018 nach einem Richtungsstreit aus.
Musk hat Physik und Wirtschaftswissenschaften studiert.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
tesla.com
spacex.com
forbes.com: "Elon Musk", "The World's Real-Time Billionaires"
stern.de: "Mobbing, Gewalt und ein "böser" Vater – die schwierige Kindheit des Elon Musk"
de.statista.com: "Die 25 reichsten Menschen weltweit im Jahr 2026"
nau.ch: "Elon Musk: Karriere des Unternehmers mit Tesla, SpaceX und X"
xing.com: "Tesla Über uns"
CNBC: Musk wird ausfallend gegenüber Werbekunden
Tagesschau: Twitter nach der Übernahme durch Musk
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