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Michaelistag: Was die Bauernregel über den kommenden Winter sagt

Aktualisiert:

von Olga Braun

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Winter vor der Tür? Diese Bauernregel verrät es

Videoclip • 01:23 Min • Ab 12


Eine alte Bauernregel verbindet das Wetter am Michaelistag mit einem möglichen frühen Wintereinbruch. In diesem Jahr könnte der 29. September tatsächlich noch einmal ungewöhnlich warm werden. Doch was sagen die aktuellen Wetterprognosen?

Der 29. September ist Michaelistag – und damit ein traditioneller Lostag im bäuerlichen Kalender. Rund um diesen Termin wurden früher wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft getroffen. Auch das Wetter spielte dabei eine Rolle.

Eine bekannte Bauernregel lautet: "Gibt Michaelis Sonnenschein, wird in zwei Wochen Winter sein." Wenn es am Michaelistag also sonnig und warm ist, soll demnach bereits Anfang Oktober der Winter Einzug halten.

In diesem Jahr fällt der Michaelistag tatsächlich auf eine ungewöhnlich warme Wetterphase. Für Dienstag (29. September) und Mittwoch (30. September) sind laut Karsten Brandt noch Temperaturen von bis zu 30 Grad möglich, so der Meteorologe gegenüber "Bild".

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Wetterwechsel Anfang Oktober möglich

Ganz aus der Luft gegriffen ist ein Wetterwechsel in den kommenden Wochen nicht. Um den 8. Oktober könnte sich die Wetterlage verändern. Eine Kaltfront ist nach aktueller Einschätzung möglich.

Das derzeitige Hochdruckgebiet dürfte sich nach Osten verlagern. Gleichzeitig könnte ein neues Tief über dem Nordatlantik kühlere Luft nach Deutschland führen. Ob daraus tatsächlich ein früher Wintereinbruch wird, ist allerdings offen.

Für Mitte Oktober werden derzeit weiterhin Temperaturen von etwa 14 bis 18 Grad erwartet. Karsten Brandt sieht deshalb laut "Bild" für den späteren Herbst eher eine Tendenz zu mildem Wetter.

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt davor, die alte Bauernregel als konkrete Vorhersage zu verstehen. DWD-Meteorologin Jacqueline Kernn sagte gegenüber "Bild", für die Michaelis-Regel gebe es keine entsprechende Statistik. Zudem seien historische Bauernregeln wegen des Klimawandels nur eingeschränkt auf die heutige Wetterlage übertragbar.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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